Günther Graf von Schwarzburg, Friedrich Graf zu Henneberg, Dietrich Herr zu Birkenbach, Hans von Degenberg Ritter, Viztum zu Amberg, Peter Truchseß, Ritter, Erkinger von Saunsheim, Ritter, und Altmann Kemnater schlichten den Streit zwischen Graf Berthold und Wilhelm von Henneberg einer- und Graf Lienhart zu Castell und Schenk Friedrich zu Limpurg andererseits 1) über das Schloss Speckfeld und die Blutbänne zu Haltenbergstetten und zu Helmsheim (alles Lehen) (letztere sollen als Ablösung an Henneberg 1750 Goldgulden zahlen für deren Halbteil). 2) Zölle zu Laimbach und Marktbreit: es wird Kundschaft beim Bischof von Speyer eingeholt, ob Johann von Hohenlohe diese als Reichslehen empfangen habe oder nicht (wie letztere sagen). Ist es ein Reichslehen, so soll dies Halbteil gleichfalls abgelöst werden. 3) Zoll und Geleit zu Einersheim (Ernsheim) wie bei Punkt 2. 4) Zoll und Turnos Gernsheim desgleichen. 5) Wegen der Vogtei zu Helmsheim (Hellmitzheim) und zu Geisheim (Gaißheim) gleichfalls Streit, ob Reichslehen oder Eigen; im letzten Falle keine Entschädigung an Henneberg, wie oben. 6) Vogtei zu Gollhofen und andere Güter sei Lehen von Bamberg (sagt Henneberg), gleichfalls Urkundenbeweiseinzug. 7) Die Wildbänne sind Lehen vom Reiche und von Bamberg; Dietrich von Beckenbach soll die gemeinschaftlichen Lehenbriefe verwahren. 8) Haltenbergstetten (Haldenbergstetten), ausgenommen der Bann, im Hof zu Gollhofen und 1/4 eines solchen daselbst sind Eigen (des Castell und Limpurg). 9) Winterhausen (Winterahusen), Sommerhausen (Sumerahusen) und Lindelbach sind Pfand vom Reiche und gehören Castell und Limpurg.