Handbuch des Propsts zu St. Peter und Alexander in Aschaffenburg (Fragment)
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Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 249 U 323
19.15.17
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 249 Deutscher Orden: Kommende Mergentheim I
Deutscher Orden: Kommende Mergentheim I >> 9. Sonstiges
(um 1265-) [um 1515], Nachträge - 1628
Enthält: fol. 14: Subsidium [des Erzbischofs von Mainz] vom Stift in N und vom Landkapitel Taubergau ; fol. 14'-15: Einung (copia litere unionis) der drei Landkapitel Montat, Rodgau und Taubergau, 1339 Nov. 8; fol. 15: Eid eines Pfarrers bei der Aufnahme in das Kapitel, Nachtrag des 16. Jh.; fol. 15': Pfründstatus (nomina beneficiorum curatorum...et non curatorum) des Landkapitels Taubergau; fol. 18: Zinse in [Tauber-] Bischofsheim Glock genannt, mit Nachträgen bis 1628; fol. 20: Ausstände zu Königheim, Gamburg, Bödigheim, Werbach, Hochhausen, Imfingen, [Groß-] Rinderfeld, Grünsfeld, Dittigheim, Schönfeld, Gissigheim und Dittwar, mit Nachträgen; fol. 21: Mitglieder (confratres) des Kapitels Taubergau [um 1265] - 1513, mit Nachtrag
Vermerk: (für Baiern [wegen] Kist. Retin. wegen Nassau (fol. 15b), Rinderfeld (fol. 20b)
Vermerk: (für Baiern [wegen] Kist. Retin. wegen Nassau (fol. 15b), Rinderfeld (fol. 20b)
Propst oder Kommissariat Aschaffenburg
5 Perg.-Bll. (fol. 14, 15, 18, 20, 21) in 4°, lat.
Amtsbücher, Register und Grundbücher
Schaden: Ränder beschnitten
Literatur: Hermann Hoffmann, Die Pfarreiorganisation im Mainzer Landkapitel Taubergau (1344-1549). In: Würzburger Diözesangeschichtsblätter 18/19, 1956/57, S. 74-98; Matthias Thiel, Urkundenbuch des Stifts St. Peter und Alexander zu Aschaffenburg. Bl. 1: 861-1325. Aschaffenburg 1986 (= Veröffentlichungen des Geschichts- und Kinstvereins Aschaffenburg; 26, bes. Nr. 76 und 79 (Dekan Simon von Böttigheim). NB: Die Datierung stützt sich zum einen auf das jüngste Datum der Mitgliederliste fol. 21' (1513), zum andern auf die Nennung von Niklashausen im Pfründsatus fol. 15' als capella non curata; Niklashausen wurde 1518 wieder zur Pfarrei erhoben. Der Pfründstatus entspricht dem 1907 von Florian Werr veröffentlichten; vgl. Hoffmann a.a.O. S. 83
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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27.11.2025, 15:30 MEZ
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