Schwester Elli, die Pflügerin zu Freiburg, vermacht dem Kloster Oberried, dem Heiliggeist-Spital und dem Gutleuthaus, sämtlich zu Freiburg, einen jährlichen Zins von 1 Pfund Freiburger Pfennige weniger 4 Pfennig von ihrem in der niederen Wiehre gelegenen Haus zu einem Seelgerät. Von dem Betrag erhalten das Kloster Oberried die Hälfte, das Spital und das Gutleuthaus je ein Viertel. Das Haus bleibt gegen einen Jahreszins von 4 Pfennigen als Leibgeding im Besitz der Stifterin.
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Schwester Elli, die Pflügerin zu Freiburg, vermacht dem Kloster Oberried, dem Heiliggeist-Spital und dem Gutleuthaus, sämtlich zu Freiburg, einen jährlichen Zins von 1 Pfund Freiburger Pfennige weniger 4 Pfennig von ihrem in der niederen Wiehre gelegenen Haus zu einem Seelgerät. Von dem Betrag erhalten das Kloster Oberried die Hälfte, das Spital und das Gutleuthaus je ein Viertel. Das Haus bleibt gegen einen Jahreszins von 4 Pfennigen als Leibgeding im Besitz der Stifterin.
Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 22 Nr. 33
Konv. 05 Freiburg - Stiftungen
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 22 Oberried
Oberried >> Spezialia >> Freiburg im Breisgau
1343 Februar 28
Urkunden
Überlieferungsart: Ausfertigung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
04.04.2025, 08:19 MESZ
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