Berchtold vom Stain, Sigmund vom Stain, Ritter, und Sigmund von Landenberg, alle drei Pfleger der Kinder des festen + Hans von Hornstain, verkaufen dem Truchsessen Eberhard zu Waldpurg 2 Höfe und Güter zu Dürmentingen, die sie von ihrem Vater ererbt haben: 1) liegt auf dem Berg, wird bebaut von Hans vom Land; 2) liegt an der Heiligen Hof, wird bebaut von Fritz dem Bek. Der Kaufpreis beträgt 150 fl rh.
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Berchtold vom Stain, Sigmund vom Stain, Ritter, und Sigmund von Landenberg, alle drei Pfleger der Kinder des festen + Hans von Hornstain, verkaufen dem Truchsessen Eberhard zu Waldpurg 2 Höfe und Güter zu Dürmentingen, die sie von ihrem Vater ererbt haben: 1) liegt auf dem Berg, wird bebaut von Hans vom Land; 2) liegt an der Heiligen Hof, wird bebaut von Fritz dem Bek. Der Kaufpreis beträgt 150 fl rh.
Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 30/13 T 1 Nr. 42
Rep. VIII K. 7 F. 6 Nr. D
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 30/13 T 1 Dürmentingen-Bussen: Urkunden
Dürmentingen-Bussen: Urkunden >> I. Urkunden
1445 Mai 25 (Urban)
Urkunden
Siegler: Die Pfleger
Beck, Fritz
Hornstein, Hans von
Land, Hans vom
Landenberg, Sigmund von
Stain, Berchtold vom; Sohn
Stain, Berchtold vom; Vater
Stain, Sigmund vom
Dürmentingen BC
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:42 MESZ