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Bestätigung der Ablöse eines Burglehens und Lehenauftrag Kunos und Amenes von Falkenstein zu Münzenberg bezüglich 30 Mark jährlicher Rente von Gütern in Södel und Wölfersheim für Heinrich [von Hohenberg], Abt von Fulda
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Bestätigung der Ablöse eines Burglehens und Lehenauftrag Kunos und Amenes von Falkenstein zu Münzenberg bezüglich 30 Mark jährlicher Rente von Gütern in Södel und Wölfersheim für Heinrich [von Hohenberg], Abt von Fulda
Urk. 76, R I b Fulda (Lehenreverse Herren von Münzenberg (Falkenstein))
Urk. 76 Fulda, Lehenreverse [ehemals: Urkunden R I b]
Fulda, Lehenreverse [ehemals: Urkunden R I b] >> 13 Familien M >> 13.25 Herren von Münzenberg (Falkenstein)
1333 Januar 10
Ausfertigung, Pergament, zwei anhängende Siegel
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum et actum anno domini m° ccc° xxxiii die dominica proxima post epiphaniam domini
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Kuno von Falkenstein (Falkinstein) zu Münzenberg (Mincenberg) und seine Ehefrau Amene (Mene) erklären, dass ihnen Hartmut von Kronberg (Cronenberg) im Namen des Abts von Fulda 300 Mark zur Ablöse ihres Burglehens zu Bingenheim gezahlt hat, tragen dafür Heinrich [von Hohenberg], Abt von Fulda, 30 Mark jährliche Rente von ihren Gütern in Södel (Sodele) [Ortsteil der Gem. Wölfersheim, Wetteraukrs.] und Wölfersheim (Wolfirsheim) [Gem. im Wetteraukrs.] zu Lehen auf und bestätigen die Belehnung mit derselben Rente durch den Abt als Burglehen zu Bingenheim [Gem. Echzell, Wetteraukrs.]. Siegelankündigung.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller
Vgl. auch Schannat, Client. Fuld. Nr. 270
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.