Bischof Emicho von Worms bekundet, dass er die von Heinrich dem Älteren Kämmerer v. Worms, seinen Söhnen Wilhelm, Dekan zu St. Martin, Gerhard, Ku...
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B 15 Urkunden der Familie v. Dalberg (Kämmerer v. Worms gen. v. Dalberg)
Urkunden der Familie v. Dalberg (Kämmerer v. Worms gen. v. Dalberg) >> 1165-1400
1299 April 27
Ausf., 1. Sg. stark, 2. Sg. leichter besch.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: 1299, quinto kalendas maii
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Bischof Emicho von Worms bekundet, dass er die von Heinrich dem Älteren Kämmerer v. Worms, seinen Söhnen Wilhelm, Dekan zu St. Martin, Gerhard, Kustos zu St. Paul, Johann und Heinrich, sowie den Gebrüdern Gerhard und Johann, Söhnen des verstorbenen Ritters und bischöflichen Kämmerers Gerhard, Bruders des genannten Heinrich des Älteren, von dem Geistlichen Johann, Ritter Emercho und Edelknecht Heinrich, den Söhnen des verstorbenen Ritters Emercho errichtete Übereinkunft über die Besetzung zweier Pfründen in der Jodocuskapelle zu Worms mit der Maßgabe bestätigt habe, dass er die Kapläne verpflichtet, für die Stifter des ersten Altars, nämlich den verstorbenen Gerhard Kämmerer und dessen Ehefrau Beatrix und des zweiten Altars, nämlich Ulrich, Sohn des verstorbenen Gerhards des Großen und seiner Ehefrau Gude, Memorie zu halten, und die Einkünfte der Altäre zu Boxheim und Herrnsheim festlegt
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller, Dekan und Kapitel von St. Martin zu Worms
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Bischof Emicho von Worms bekundet, dass er die von Heinrich dem Älteren Kämmerer v. Worms, seinen Söhnen Wilhelm, Dekan zu St. Martin, Gerhard, Kustos zu St. Paul, Johann und Heinrich, sowie den Gebrüdern Gerhard und Johann, Söhnen des verstorbenen Ritters und bischöflichen Kämmerers Gerhard, Bruders des genannten Heinrich des Älteren, von dem Geistlichen Johann, Ritter Emercho und Edelknecht Heinrich, den Söhnen des verstorbenen Ritters Emercho errichtete Übereinkunft über die Besetzung zweier Pfründen in der Jodocuskapelle zu Worms mit der Maßgabe bestätigt habe, dass er die Kapläne verpflichtet, für die Stifter des ersten Altars, nämlich den verstorbenen Gerhard Kämmerer und dessen Ehefrau Beatrix und des zweiten Altars, nämlich Ulrich, Sohn des verstorbenen Gerhards des Großen und seiner Ehefrau Gude, Memorie zu halten, und die Einkünfte der Altäre zu Boxheim und Herrnsheim festlegt
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller, Dekan und Kapitel von St. Martin zu Worms
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 13:39 MESZ