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Mutter und Schwestern des Klosters St. Francisci bei St. Michael in Ravensburg schließen mit Zustimmung von Joseph Andreas ("André") de Gall, des Geheimen Rats und Amtsbürgermeisters in Ravensburg, als ihres "gaistlichen herrn vatters" und Beistands einen Tauschvertrag mit Johann Baptista Endras, Bürger und Oberbaumeister daselbst. Das Kloster übergibt ihm 2 Stück Reben vor der Stadt im Oberen Kaufmann zwischen den Reben Andreas Schübels und des Simon Sprinz, beide Rebleute. Das Grundstück zinst jährlich an das Kloster Weißenau 4 h Bodenzins. Ferner wird übergeben 1 Stück im Unteren Kaufmann zwischen den Reben des Hans Hund von der Aich und der Karmeliter. Dieser Weingarten zinst jährlich dem Kloster Weißenau 3 x und 4 h Bodenzins. Weiter werden abgetreten 2 Stück Reben im Gölderrich zwischen dem Fußweg und Michel Reinhardts Reben. Aus ihm bezieht das Kloster Weißenau jährlich 2 ß d Bodenzins. Endras erhält dazu ein Aufgeld von 300 fl Bargeld. Das Kloster bekommt dafür tauschweis 3 "blachen" Reben vor der Stadt in der Rauchenegg zwischen den Reben von Simon Poldi, des Gerichts, und Jakob Strietacher, dazu 2 kleinere "blächelin" Reben zwischen den Reben Loth Spechts, des Inneren Rats, und des Hospitals. Die 5 Blachen Reben haben das Kelterrecht ("torggelrecht") im Ecktorkel.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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