Unterlagen der Direktion der Bielefelder Kreisbahnen zur Klage des Kreisausschusses des Landkreises Bielefeld gegen Maurermaister Diplom-Ingenieur Wilhelm Klarhorst in Bielefeld wegen Zahlung seines Kostenanteils für die Sudbrackbahn
Vollständigen Titel anzeigen
120,004/Bielefelder Kreisbahnen, 0347
120,004/Bielefelder Kreisbahnen 120,4/Bielefelder Kreisbahnen
120,4/Bielefelder Kreisbahnen >> 03 Liegenschaften
1921 - 1928
Enthält u.a.: Kostenanschlag und Erläuterungsbericht für eine normalspurige Güteranschlussbahn an die Kleinbahnstrecke Bielefeld-Schildesche-Enger für das Sudbrackgebiet in Bielefeld; Umarbeitung des Kostenanschlages vom 10. Februar 1922 auf Goldmark-Grundlage; Vertragsentwurf zwischen der Direktion der Bielefelder Kreisbahnen und dem Maurermeister Dipl. Ingenieur Klarhorst vom 15.8.1922; Beeidigte Aussage des Direktors Paul der Bielefelder Kreisbahnen gemäß Beweisbeschlusss in Sachen Landkreis Bielefeld gegen Klarhorst vom 26.3.1925 im Termin vom 13.5.1925
Umfang: 1 cm
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:26 MEZ