DSHI 100 Räder, Theodor (Bestand)
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Dokumentesammlung des Herder-Instituts [Isil-Code DE-1988] (Archivtektonik) >> DSHI 100 Personenarchive
Bestandsbeschreibung:
Räder, Theodor Martin Wilhelm
(17.) 29.06.1878 Goldingen (Kurland) - 18.01.1957 Holzminden
Studienrat und Genealoge
Bestandsbildner: 1898-1899 stud. theol., 1900-1907 stud. chem. in Dorpat, 1905 in Königsberg. 1907-1925 Oberlehrer der Mathematik und Naturwissenschaften an verschiedenen Mittelschulen, u.a. in Goldingen, 1925-1934 am Deutschen Gymnasium in Riga, dann pensioniert; bis 1939 Leiter der Sippenkundlichen Sammelstelle des Kulturamtes der Deutschen Volksgemeinschaft, 1940-1945 in Posen an der Landessippenstelle; u.a. Ehrenmitglied der Dorpater Genealog. Gesellschaft (1936) und der BHK (1954).
Bestandsgeschichte: 1959 von der Witwe Räders übergeben.
Die im Nachlass von Wilhelm Räder vorgefundenen Manuskriptentwürfe, der reichhaltige Briefwechsel und die sonstigen Unterlagen, wurden vom Bearbeiter im Prinzip so zusammengelassen, wie sie in den vom Herderinstitut übernommenen Paketen und Mappen vorgeordnet waren. Die einzelnen Unterlagen wurden in Klarsichthüllen gelegt und diese zu gleichen oder wenigstens ähnlichen Sachgebieten in Heftern zusammengefasst. Die Hefter wurden in acht Ordnern und - wegen ihres Formates - in einem Karton untergebracht.
Bestandsbeschreibung: Umfangreiche Materialsammlung zu kurländ. Akademikerfamilien; Plan einer Arbeit ”Beiträge zur Personenkunde Kurlands”; unveröffentlichte Manuskripte: ”Einige Nachrichten über die Pastoren Kurlands”, ”Nachträge zu Dr. Otto - Die Apotheken und Apotheker Kurlands”, ”Ergänzungen zu Dr. Otto - Das Medizinalwesen Kurlands und Kurländisches Ärztelexikon bzw. zu Dr. Brennsohn - Die Ärzte Kurlands”, ”Die Organisten Kurlands bis 1800”, ”Die öffentlichen Schulen Kurlands 1805-1860” u. a.
20 Jh.
Literatur: DBBL, S. 603 f.; Kaegbein u. Lenz: Fünfzig Jahre, S. 148 f.
Räder, Theodor Martin Wilhelm
(17.) 29.06.1878 Goldingen (Kurland) - 18.01.1957 Holzminden
Studienrat und Genealoge
Bestandsbildner: 1898-1899 stud. theol., 1900-1907 stud. chem. in Dorpat, 1905 in Königsberg. 1907-1925 Oberlehrer der Mathematik und Naturwissenschaften an verschiedenen Mittelschulen, u.a. in Goldingen, 1925-1934 am Deutschen Gymnasium in Riga, dann pensioniert; bis 1939 Leiter der Sippenkundlichen Sammelstelle des Kulturamtes der Deutschen Volksgemeinschaft, 1940-1945 in Posen an der Landessippenstelle; u.a. Ehrenmitglied der Dorpater Genealog. Gesellschaft (1936) und der BHK (1954).
Bestandsgeschichte: 1959 von der Witwe Räders übergeben.
Die im Nachlass von Wilhelm Räder vorgefundenen Manuskriptentwürfe, der reichhaltige Briefwechsel und die sonstigen Unterlagen, wurden vom Bearbeiter im Prinzip so zusammengelassen, wie sie in den vom Herderinstitut übernommenen Paketen und Mappen vorgeordnet waren. Die einzelnen Unterlagen wurden in Klarsichthüllen gelegt und diese zu gleichen oder wenigstens ähnlichen Sachgebieten in Heftern zusammengefasst. Die Hefter wurden in acht Ordnern und - wegen ihres Formates - in einem Karton untergebracht.
Bestandsbeschreibung: Umfangreiche Materialsammlung zu kurländ. Akademikerfamilien; Plan einer Arbeit ”Beiträge zur Personenkunde Kurlands”; unveröffentlichte Manuskripte: ”Einige Nachrichten über die Pastoren Kurlands”, ”Nachträge zu Dr. Otto - Die Apotheken und Apotheker Kurlands”, ”Ergänzungen zu Dr. Otto - Das Medizinalwesen Kurlands und Kurländisches Ärztelexikon bzw. zu Dr. Brennsohn - Die Ärzte Kurlands”, ”Die Organisten Kurlands bis 1800”, ”Die öffentlichen Schulen Kurlands 1805-1860” u. a.
20 Jh.
Literatur: DBBL, S. 603 f.; Kaegbein u. Lenz: Fünfzig Jahre, S. 148 f.
Räder, Theodor Martin Wilhelm
Archivbestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
18.02.2026, 15:26 MEZ