1621 Okt. 28 - Würzburg Johann Friedrich Zobel von Giebelstadt zu Darstadt und Messelhausen bekundet: Nach dem Tod seines Vaters Stefan Zobel von Giebelstadt , würzburgischer Rat und Amtmann zu Arnstein, hatte er, damals noch ein Kind, Philipp Heinrich von und zu Aschhausen, bambergischer Rat und Amtmann zu Veldenstein, zum Vormund und Verwalter seiner Güter. Nachdem er nun volljährig ist, hat dieser ihm am oben genannten Tag ordentliche Rechnung gelegt und ihn in seinen Besitz eingewiesen. Der A. spricht seine Zufriedenheit und seinen Dank aus, verzichtet in dieser Sache auf alle Ansprüche gegenüber dem bisherigen Vormund und dessen Erben und zählt ihn quitt, ledig und los. Siegler: der A. (mein angeborn adenlich Ringpietschafft) Ausf. Perg. - 1 Petschaft in Holzkapsel mit Deckel - auf der Plica die U. des A. - Rv. - 1 Beil.: Zettel mit Aufschrift: Zöblische Schuldforderung betreffent. Item, Copia Frauen Margarethae Zöblin ufgerichten Testaments sub. Nro. 45 [jetzt: B 503 II Bü 812] Prov.: Aschhausen, von