Meinward Philippi und Elisabeth seine ehefrau bekunden, dass sie von der Hube im Feld desDorffs Dissen (Tosena), die sie von Abt und Konvent des K...
Vollständigen Titel anzeigen
Urk. 27, 235
Urk. 27, A II, Kloster Hasungen
Urk. 27 Kloster Hasungen - [ehemals: A II]
Kloster Hasungen - [ehemals: A II] >> 1340-1349
1342 September 25
Ausf., Perg., das schildförmige Siegel ist stark beschädigt.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum a. d. 1342 quarta feria post diem b. Mathei ap.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Meinward Philippi und Elisabeth seine ehefrau bekunden, dass sie von der Hube im Feld desDorffs Dissen (Tosena), die sie von Abt und Konvent des Kl. Hasungen zu Erbpacht besitzen, als Zins jährlich zu Michaelis 10 Schill. hess. Pfenn. mit 2 Hühnern und 1 Gans zu geben haben und, wenn sie nicht rechtzeitig oder nicht vollständig liefern, dann die überall übliche Strafe erlegen sollen. Sie dürfen die Hube nicht veräussern noch teilen oder verpfänden ohne Vorwisssen des Klosters, seien sie durch Not dazu gezwungen, so habe das Kloster das Vorkaufsrecht.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Der Ritter Herm. v. Elben (-bene).
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Meinward Philippi und Elisabeth seine ehefrau bekunden, dass sie von der Hube im Feld desDorffs Dissen (Tosena), die sie von Abt und Konvent des Kl. Hasungen zu Erbpacht besitzen, als Zins jährlich zu Michaelis 10 Schill. hess. Pfenn. mit 2 Hühnern und 1 Gans zu geben haben und, wenn sie nicht rechtzeitig oder nicht vollständig liefern, dann die überall übliche Strafe erlegen sollen. Sie dürfen die Hube nicht veräussern noch teilen oder verpfänden ohne Vorwisssen des Klosters, seien sie durch Not dazu gezwungen, so habe das Kloster das Vorkaufsrecht.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Der Ritter Herm. v. Elben (-bene).
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ