Erbstreitigkeit um den Nachlaß der Nonne Dilie (Ottilie ?) vom Holtz. Bartholomäus Treis forderte vor dem Hauptgericht Jülich mit Erfolg für die unmündigen Kinder seiner Frau aus deren erster Ehe mit Johann vom Holtz dem Älteren die Erträge aus neun Jahren von 23 Morgen Ackerland sowie den Erbteil der Nonne Dilie, einer Schwester Johanns, den sie vom gemeinsamen Bruder Winandt geerbt hatte und der nach der Darstellung des Bartholomäus nach Dilies Tod dem Johann bzw. dessen Kindern zugefallen war.
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Erbstreitigkeit um den Nachlaß der Nonne Dilie (Ottilie ?) vom Holtz. Bartholomäus Treis forderte vor dem Hauptgericht Jülich mit Erfolg für die unmündigen Kinder seiner Frau aus deren erster Ehe mit Johann vom Holtz dem Älteren die Erträge aus neun Jahren von 23 Morgen Ackerland sowie den Erbteil der Nonne Dilie, einer Schwester Johanns, den sie vom gemeinsamen Bruder Winandt geerbt hatte und der nach der Darstellung des Bartholomäus nach Dilies Tod dem Johann bzw. dessen Kindern zugefallen war.
AA 0627, 1336 - D 342/892
AA 0627 Reichskammergericht, Teil II: C-D
Reichskammergericht, Teil II: C-D >> 2. Buchstabe D
1548 - 1552 (1546 - 1551)
Enthaeltvermerke: Kläger: Gebrüder Martin und Winandt vom Holtz gen. die Dicken, (Bekl.), als Momber ihrer Mutter Beklagter: Erben der Leonhartin von Gladbach: ihr zweiter Mann Bartholomäus Treis (Dreis, Triesch) im Namen der unmündigen Kinder aus Leonhartins erster Ehe mit Johann vom Holtz dem Älteren, (Kl.) Prokuratoren (Kl.): Lic. Niclas Guel 1546 - Dr. Leopold Dick 1550 Prokuratoren (Bekl.): Lic. Amandus Wolff 1546 - Lic. Mauritius Breunlin 1546 - Dr. Daniel Hornung 1551 - Dr. Julius Mart 1551 - Lic. Martin Reichart 1551 Prozeßart: Appellationis Instanzen: 1. Hauptgericht Jülich - 2. RKG 1548 - 1552 (1546 - 1551) Beschreibung: 1,5 cm, 33 Bl., lose; Q 1- 16, Q 15 fehlt; Vgl. RKG 1333 (D 338/881) und 1334 (D 339/882).
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
28.04.2026, 08:50 MESZ
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