Mainz, 1617.11.26. (Richter Hettisch). Eheberedung zwischen Herrn Peter Breytenbach, Visierer der Rente Lohneck, und Katharina, nachgelassenen Tochter des B. und Schneiders Hans Huet: Trauung am Montag den 27.11. Er bringt in die Ehe seinen Schwertteil und alles aus voriger Ehe. Sie bringt in die Ehe alles elterliche Erbe. Für den Fall des kinderlosen Todes wird vereinbart: Stirbt er zuerst, so behält sie ihr Zubringen, das zum Leib Gehörige, 1/3 der Errungenschaft und seine Nahrung. Stirbt sie zuerst, so behält er sein Zubringen, das zum Leib Gehörige, 2/3 der Errungenschaft und 300 fl. aus ihrem Zubringen. Z.: 1) Auf Seiten des Hochzeiters: Wilhelm Campus, Wendel Rohtt, Zahlmeister, Philipp Stern (?), Kaspar Mahr, Matthes Eychorn; 2) auf Seiten der Braut: Ihre Vormünder (Georg Bechtold, Unterkäufer, und Friedrich Banwardt, Balbierer), ferner Anton Loherbecher, Notar, Friedrich Beck, Balbierer, und Philipp Faust.
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Mainz, 1617.11.26. (Richter Hettisch). Eheberedung zwischen Herrn Peter Breytenbach, Visierer der Rente Lohneck, und Katharina, nachgelassenen Tochter des B. und Schneiders Hans Huet: Trauung am Montag den 27.11. Er bringt in die Ehe seinen Schwertteil und alles aus voriger Ehe. Sie bringt in die Ehe alles elterliche Erbe. Für den Fall des kinderlosen Todes wird vereinbart: Stirbt er zuerst, so behält sie ihr Zubringen, das zum Leib Gehörige, 1/3 der Errungenschaft und seine Nahrung. Stirbt sie zuerst, so behält er sein Zubringen, das zum Leib Gehörige, 2/3 der Errungenschaft und 300 fl. aus ihrem Zubringen. Z.: 1) Auf Seiten des Hochzeiters: Wilhelm Campus, Wendel Rohtt, Zahlmeister, Philipp Stern (?), Kaspar Mahr, Matthes Eychorn; 2) auf Seiten der Braut: Ihre Vormünder (Georg Bechtold, Unterkäufer, und Friedrich Banwardt, Balbierer), ferner Anton Loherbecher, Notar, Friedrich Beck, Balbierer, und Philipp Faust.
U / 1617 November 26 (in 5 / 26)
Urkundenbestand
Urkundenbestand >> Urkunden, Kopialüberlieferung Bestand 5 (Stadtgericht)
26.11.1617
Stadtgericht Mainz
In 5 / 26, fol. 42 v.
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 09:31 MESZ