(Richter Johann Adam Pfeffer). In der Kartause St. Michaelsberg und zwar in einer im Kreuzgang befindlichen Zelle oberhalb des Eingangs, mit Lit.N. bezeichnet, macht der Novize Christian Friedrich Oppenheimer, gesund, sein Testament: Seine Eltern sind unlängst gestorben; er hat noch zwei Geschwister. Er vermacht: Der Kartause, seinem Profeßhaus, 1500 fl. Batzen, alles übrige seinen Brüdern Johann Jakob und Johann Philipp Oppenheimer, die folgende Verpflichtungen zu übernehmen haben: Die Geschwister schulden ihrem Vetter Herrn Johann Gerhard Oppenheimer 500 fl. und sollen den Anteil des Testators baldigst dem Gläubiger zahlen, ferner dem Balthas Engel, Müller in der Altmünstermühle, bei dem der Testator 120 Reichstaler aufgenommen und dafür 21 Morgen, den Geschwistern gehörig, in der Gonsenheimer Markung gelegen, verpfändet hat, binnen Jahresfrist ablegen. Z.: Franz Philipp Beyßer, Liz.d.R., kurmainzischer Hofgerichtsassessor, Johann Gerhard Oppenheimer, fürstlich Lothringischer Kriegskommissar, Herr Georg Waltenburg, Bürger zu Mainz, Johann Ulrich Euler, derzeit Schreiber in der Kartause, Heinrich Schobacher, Schneidergeselle von Kebershausen im Eichsfeld, Konrad Steil von Erbach, Weingartsmann, Peter Mellman von Schierstein, Bäcker.

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