Frau Anne von Rieffenberg, Äbtissin von St. Klara, vergleicht sich und ihren Konvent durch ihren Mompar Johannes Lahnstein vor Richter Herman Quadheim ("Quaedheyn") mit Heinrich Ritter und Meckel, Cleschin von Saulheims ("Sauwelnheyms") Witwe, und ihren Erben. wegen des Hauses und Erbes unter den Schuhmachern, genannt Weißenburg, und anderer Sachen. Zeugen: Peter Gelgeln der Metzger, Henn von Aich der Fürsprecher, Contz von Saulheim und Hans Osterich, die Schuhmacher, und Henne Oler, der Bender. "Datum a.d. millesimo quadringentesimo quinquagesimo septimo feria tercia proxima post Kyliani."
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Frau Anne von Rieffenberg, Äbtissin von St. Klara, vergleicht sich und ihren Konvent durch ihren Mompar Johannes Lahnstein vor Richter Herman Quadheim ("Quaedheyn") mit Heinrich Ritter und Meckel, Cleschin von Saulheims ("Sauwelnheyms") Witwe, und ihren Erben. wegen des Hauses und Erbes unter den Schuhmachern, genannt Weißenburg, und anderer Sachen. Zeugen: Peter Gelgeln der Metzger, Henn von Aich der Fürsprecher, Contz von Saulheim und Hans Osterich, die Schuhmacher, und Henne Oler, der Bender. "Datum a.d. millesimo quadringentesimo quinquagesimo septimo feria tercia proxima post Kyliani."
U / 1457 Juli 12
U 501
Urkundenbestand
Urkundenbestand >> Urkunden (ohne Fotos)
12.07.1457
Reichklara Mainz
Ausfertigung. Perg. Pr.gl.U. Auch enthalten in der Eidbesagung 1457 Juli 20.
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 09:31 MESZ