Felix, Graf zu Werdenberg und zu Heiligenberg, beurkundet als Vormund der Kinder seines verstorbenen Vetters, des Grafen Eitel Friedrich zu Zollern, dass die Stadt Reutlingen sich die 300 fl., die Graf Eitel Friedrich von ihr entlehnt hat, mit der Stadtsteuer für das Jahr 1528 im Betrag von 250 fl. und 50 fl. bar hat bezahlen lassen, und quittiert somit der Stadt Reutlingen die erwähnte am St. Martins Tag 1528 fällig werdende Stadtsteuer.
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Felix, Graf zu Werdenberg und zu Heiligenberg, beurkundet als Vormund der Kinder seines verstorbenen Vetters, des Grafen Eitel Friedrich zu Zollern, dass die Stadt Reutlingen sich die 300 fl., die Graf Eitel Friedrich von ihr entlehnt hat, mit der Stadtsteuer für das Jahr 1528 im Betrag von 250 fl. und 50 fl. bar hat bezahlen lassen, und quittiert somit der Stadt Reutlingen die erwähnte am St. Martins Tag 1528 fällig werdende Stadtsteuer.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 201 U 130
B 201 Bü 25
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 201 Reichsstadt Reutlingen
Reichsstadt Reutlingen >> Urkunden
1527 Dezember 12 (Donnerstag vor St. Lucien Tag)
Urkunden
Aussteller: Felix, Graf zu Werdenberg
Siegler: Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: aufgedr. Siegel
Siegler: Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: aufgedr. Siegel
Reutlingen RT; Steuern
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:21 MEZ
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