Ludwig Ulner v. Dieburg, Sohn des verstorbenen Thomas und dessen Ehefrau Margarethe geb. v. Schönberg, und Anna Magdalena, Tochter des Christoph v...
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NACHWEIS
B 15 Urkunden der Familie v. Dalberg (Kämmerer v. Worms gen. v. Dalberg)
Urkunden der Familie v. Dalberg (Kämmerer v. Worms gen. v. Dalberg) >> 1551-1580
1579 September 29, Mainz
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Ludwig Ulner v. Dieburg, Sohn des verstorbenen Thomas und dessen Ehefrau Margarethe geb. v. Schönberg, und Anna Magdalena, Tochter des Christoph vom Stein und dessen Ehefrau Margarethe geb, v. Nassau, bekunden den Abschluß eines Ehevertrags unter Vermittlung, von Wolf Ludwig v. Flehingen, Philipp Ulner v. Dieburg, Hans Georg v. Bicken, Viztum im Rheingau, Manfred Flach v. Schwarzenberg, Heinrich Groschlag v. Dieburg und Philipp v. Heppenheim gen. v. Saal namens des Ludwig Ulner, und von Kaspar v. Eltz, kurmainzischem Marschall, Daniel v. Mudersbach, Heirich v. Nassau, Domherr zu Mainz und Trier, Friedrich vom Stein und Dan Scheffert v. Merode namens der Anna Magdalena vom Stein. Danach soll die letztere 3.000 Gulden Ehegeld, je zu 15 Batzen, einbringen, die in gleicher Höhe, zahlbar in jährlichen Gülten von 150 Gulden, widerlegt werden sollen, u. a. aus Gefällen des Alzeyer Schultheißen Georg v. Kellenbach, dem Hof zu Heidesheim, Höfen zu Worms, Dürkheim, Wintersheim, Insheim und Albig. Als Morgengabe erhält diese 200 Gulden und als Wittum einen Hof zu Worms oder eine Gülte von jährlich 30 Gulden
Vermerke (Urkunde): Siegler: Ludwig Ulner v. Dieburg, Meinhard v. Schönberg, Eberhard Flach v.Schwarzenberg, Heinrich Groschlag v. Dieburg, Philipp v. Heppenheim gen. v. Saal, Kaspar v. Eltz, Daniel v. Mudersbach, Heinrich v. Nassau, Friedrich vom Stein, Dan Scheffert, Philipp Röder, Dietrich v.Greiffenclau zu Vollrads
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Stadtarchiv Worms, Abt. 159 U 192 - Abschrift, Papierlibell, aufgedr. Sg. des Notars Johann Philipp Finck, der die Urk. gemäß Vermerk von 1630 März 19 beglaubigt, mit Aufzählung der Gefälle und Gülten
Vermerke (Urkunde): Siegler: Ludwig Ulner v. Dieburg, Meinhard v. Schönberg, Eberhard Flach v.Schwarzenberg, Heinrich Groschlag v. Dieburg, Philipp v. Heppenheim gen. v. Saal, Kaspar v. Eltz, Daniel v. Mudersbach, Heinrich v. Nassau, Friedrich vom Stein, Dan Scheffert, Philipp Röder, Dietrich v.Greiffenclau zu Vollrads
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Stadtarchiv Worms, Abt. 159 U 192 - Abschrift, Papierlibell, aufgedr. Sg. des Notars Johann Philipp Finck, der die Urk. gemäß Vermerk von 1630 März 19 beglaubigt, mit Aufzählung der Gefälle und Gülten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 13:38 MESZ