Philipp von Helmstatt, Wilhelm von Neuhaus, Amtmann von Möckmühl, und Hans Pleickhard Landschad von Steinach, Vogt am Bruhrain, vermitteln im Streit des Hans Eytell von Neuhaus - der außerdem seinen Vater Jörg und seinen Bruder Wilhelm, Kirchherr von Neuhaus, vertritt - mit Konrad von Helmstatt und dessen Frau Claranna, geb. Greck v. Kochendorf wegen des Testaments des +Wiprecht von Helmstatt, Vetters der von Neuhaus. Hans Eytel von Neuhaus verzichtet für sich, seinen Vater und seinen Bruder auf alle Ansprüche an das Erbe. Konrad von Helmstatt und seine Frau erklären sich bereit, die ererbte Forderung an die von Neuhaus in Höhe von 1500 fl, von denen 300 fl bereits bezahlt sind und jährlich an St. Georg 35 fl zu zahlen sind, in eine einmalige Zahlung von 825 fl umzuwandeln, die am kommenden Michaelstag in Wimpfen fällig ist. Siegler: Aussteller, Hans Eytel von Neuhaus, Konrad von Helmstatt
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Philipp von Helmstatt, Wilhelm von Neuhaus, Amtmann von Möckmühl, und Hans Pleickhard Landschad von Steinach, Vogt am Bruhrain, vermitteln im Streit des Hans Eytell von Neuhaus - der außerdem seinen Vater Jörg und seinen Bruder Wilhelm, Kirchherr von Neuhaus, vertritt - mit Konrad von Helmstatt und dessen Frau Claranna, geb. Greck v. Kochendorf wegen des Testaments des +Wiprecht von Helmstatt, Vetters der von Neuhaus. Hans Eytel von Neuhaus verzichtet für sich, seinen Vater und seinen Bruder auf alle Ansprüche an das Erbe. Konrad von Helmstatt und seine Frau erklären sich bereit, die ererbte Forderung an die von Neuhaus in Höhe von 1500 fl, von denen 300 fl bereits bezahlt sind und jährlich an St. Georg 35 fl zu zahlen sind, in eine einmalige Zahlung von 825 fl umzuwandeln, die am kommenden Michaelstag in Wimpfen fällig ist. Siegler: Aussteller, Hans Eytel von Neuhaus, Konrad von Helmstatt
Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 69 von Helmstatt U 332
2/3/25
Lit. U Nr. 66
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 69 von Helmstatt Archiv von Helmstatt: Urkunden, Akten, Amtsbücher, Bilder, Pläne, Karten
Archiv von Helmstatt: Urkunden, Akten, Amtsbücher, Bilder, Pläne, Karten >> Urkunden >> von Helmstatt >> 1530-1539
1539 (1539 September 4 - Do n Egidi)
Urkunden
Ausf. Perg., 5 S. (1., 3.- 5. anh. besch., 2. abg.), Namen auf der Pressel - Rv.
Greck von Kochendorf; Klar Anna
Helmstatt, von; Klar Anna, geb. Greck von Kochendorf
Helmstatt, von; Konrad
Helmstatt, von; Philipp
Helmstatt, von; Wiprecht/Weiprecht
Landschad von Steinach; Bleikhard, Vogt am Bruhrain
Neuhaus, von; Georg/Jörg
Neuhaus, von; Hans Eitel
Neuhaus, von; Wilhelm
Neuhaus, von; Wilhelm, Amtmann von Möckmühl
Bad Wimpfen HN
Möckmühl HN
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
04.04.2025, 08:08 MESZ
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