Herzog Johann Friedrich von Württemberg sowie Prälaten und Landschaft des Herzogtums Württemberg verkaufen an Johann Christoph Jäger und Johann Schlagunter als verordneten Pfleger von Johann Christoph, Ludwig Friedrich und Ernst von Brackenheim, hinterlassenen Söhnen, um ein Hauptgut von 950 fl. eine jährliche Gült von 47 fl. 30 xr. auf Johannes Baptist aus allen herzoglichen Einkünften in Stadt und Amt Bietigheim.
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Herzog Johann Friedrich von Württemberg sowie Prälaten und Landschaft des Herzogtums Württemberg verkaufen an Johann Christoph Jäger und Johann Schlagunter als verordneten Pfleger von Johann Christoph, Ludwig Friedrich und Ernst von Brackenheim, hinterlassenen Söhnen, um ein Hauptgut von 950 fl. eine jährliche Gült von 47 fl. 30 xr. auf Johannes Baptist aus allen herzoglichen Einkünften in Stadt und Amt Bietigheim.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 64 U 10
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 64 Gemeiner Kirchenkasten
Gemeiner Kirchenkasten >> Urkunden
1622 Juni 24 (Johannis Baptistae)
29,6 x 67,8 (Höhe x Breite)
Urkunden
Schaden: fleckig, links in der Mitte Löcher mit Textverlust
Ausstellungsort: Stuttgart
Siegler: Die Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 2 Siegel in Holzkapsel ohne Deckel
Vermerke: Rückvermerke des Johann Wilhelm Schwartz, Bürgermeister von Stuttgart, und des Johann Adam Dapp, württembergischen Landschaftssekretärs, wonach das Kapital gemäß jüngstem Landtagsschluss und fürstlicher Rativikation auf 380 fl. reduziert wurde, (d.d. 1652
Ausstellungsort: Stuttgart
Siegler: Die Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 2 Siegel in Holzkapsel ohne Deckel
Vermerke: Rückvermerke des Johann Wilhelm Schwartz, Bürgermeister von Stuttgart, und des Johann Adam Dapp, württembergischen Landschaftssekretärs, wonach das Kapital gemäß jüngstem Landtagsschluss und fürstlicher Rativikation auf 380 fl. reduziert wurde, (d.d. 1652
Brackenheim, Ernst von
Brackenheim, Johann Christoph von
Brackenheim, Ludwig Friedrich von
Jäger, Johann Christoph; Keller, Pfleger
Reinhardt, Hans Jakob
Schlagunter, Johann; Pfleger
Schwartz, Johann Wilhelm; Bürgermeister, 1614-1683
Bietigheim : Bietigheim-Bissingen LB
Sulz am Neckar RW
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:21 MEZ