fol. 81. Jeckel Grabenmecher kommt vor die Baumeister Jeckel Wachenheimer und Nurschensel in die vordere Stube in der Schreiberei und erhebt Forderung wegen eines "beldenbams", den er auf 5 ß weniger 2 den. schätzt, sodann wegen 6 ß den. Schenkgeld, weiter wegen eines Hunderts "risach", angeschlagen für 3 1/2 ß den. Die Baumeister erachten die Forderung für zu hoch. Unter Vermittlung des Schreibers Johann von Lonstein einigen sich beide Parteien auf eine Entschädigung von 9 ß Heller, wofür Jeckel nach sofort erfolgter Auszahlung auf alle weiteren Forderungen an Rat und Baumeister verzichtet. - Zeugen: Jeckel Wachenheimer, Nurschhensel, Johann Lonstein, Hans Federwusche, Hans dessen Tochtermann, und der andere Schreiber. fol. 81v. Ursprüngliche Außenseite des Einbands, mit einzelnen, stark verblassten Bemerkungen.

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