Klage auf Wiedereinsetzung des Pastors Vogt in seine Pfarrei zu Burscheid und in seine übrigen Würden mit Erstattung der erlittenen Schäden. Hintergrund des Prozesses ist die Plünderung und Zerstörung der evangelisch-lutherischen Kirche und Schule in Hükkeswagen (Rhein- Wupper-Kr.) 1747 durch Katholiken. Vogt war daraufhin von der Gemeinde Hückeswagen und von der Synode mit der Verfolgung dieses Falles beauftragt worden und ist in deren Namen zum Kurfürsten nach Mannheim und zu König Friedrich II. nach Berlin gereist. In der Zwischenzeit wurde der Gemeinde Hückeswagen unter Androhung einer Geldstrafe befohlen, einen neuen Prediger zu wählen. Die Pfarrenten wurden gesperrt. Dieser Streitfall verletze den Augsburger Religionsfrieden von 1555, den Westfälischen Frieden von 1648, den Religionsvergleich zwischen dem Pfalzgrafen bei Rhein und dem Kurfürsten von Brandenburg von 1672 sowie zahlreiche andere Rezesse in Religionssachen.