Der Ritter Dietrich Sobbe bekundet, daß Bischof Ludwig von Münster ihm das Haus (domus) Wernynch im Kirchspiel Geesteren (Gesteren), das Haus des Albert to den Tybrinke im Kirchspiel Neede (Nedhe) und das Haus des Gerhard to Belterinc im Kirchspiel Groenlo (Grollo) zu echtem Lehen (feodum homagium) gegeben hat unter der Bedingung des Rückkaufs für 100 Mark münsterischer Pfennige. Dietrich verspricht nunmehr, dem Bischof die Güter nach Zahlung der genannten Summe zurückzuerstatten, zu der er dann 30 Mark an eigenem Geld hinzufügen wird, um dafür echtes Allod (verum allodium) zu erwerben, das er sodann vom Bischof und seiner Kirche zu Lehen nehmen wird. Siegelankündigung Dietrichs. in crastino nativitatis beati Johannis baptiste
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Der Ritter Dietrich Sobbe bekundet, daß Bischof Ludwig von Münster ihm das Haus (domus) Wernynch im Kirchspiel Geesteren (Gesteren), das Haus des Albert to den Tybrinke im Kirchspiel Neede (Nedhe) und das Haus des Gerhard to Belterinc im Kirchspiel Groenlo (Grollo) zu echtem Lehen (feodum homagium) gegeben hat unter der Bedingung des Rückkaufs für 100 Mark münsterischer Pfennige. Dietrich verspricht nunmehr, dem Bischof die Güter nach Zahlung der genannten Summe zurückzuerstatten, zu der er dann 30 Mark an eigenem Geld hinzufügen wird, um dafür echtes Allod (verum allodium) zu erwerben, das er sodann vom Bischof und seiner Kirche zu Lehen nehmen wird. Siegelankündigung Dietrichs. in crastino nativitatis beati Johannis baptiste
B 101u, 0 - IV E Nr. 33.
B 101u Domkapitel Münster - Urkunden
Domkapitel Münster - Urkunden >> 58. IV E: Kammerlehen
1341 Juni 25
Vermerke: Ausf., Perg.; abhängendes, beschädigtes Siegel. - R: LXXXVIII de quitanciis et caucionibus.
Urkunde
Nr: IV E Nr. 33.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:09 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.2. Westfälische Fürstbistümer (B) (Tektonik)
- 1.2.1. Fürstbistum Münster (Tektonik)
- 1.2.1.2. Domkapitel (Tektonik)
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- 58. IV E: Kammerlehen (Gliederung)