Konvolut von Schreiben, Befehlen und Gesuchen in Kriegsangelegenheiten
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11237 Geheimes Kriegsratskollegium, Nr. Loc. 10764/01 (Zu benutzen im Hauptstaatsarchiv Dresden)
Registratursignatur: Rep. B, Loc. 63; N 778b, c, d
11237 Geheimes Kriegsratskollegium
11237 Geheimes Kriegsratskollegium >> 06. Administrative Angelegenheiten >> 06.09. Abgaben
1635 - 1639
Enthält u. a.: Bericht des Kriegssekretärs Johann Anton Volcknant aus Breslau über die Bekanntgabe eines kurfürstlichen Befehls vom 25.6.1635 [st. v.].- Gesuch von Hans und Paul Michael aus Pirna um Beurlaubung vom Defensionswerk.- Beschwerden von Regimentskommandanten über fehlende Verpflegung.- Beschwerde des Kaufmanns Heinrich Cordes aus Hamburg über den Obristen Bodo von Bodenhausen wegen Abnahme von Waren.- Gesuch des Obristwachtmeisters und Exulanten Albrecht Eusebius Beschkowski um zollfreie Ausfuhr von Mobilien.- Ermordung von Peter Lieander, Kanzler in Sonnewalde.- Akkreditierungsschreiben von August, Ludwig, Johann Kasimier, Friedrich und Georg Aribert von Anhalt für ihren Sekretär Bernhard Giese.- Unterstützungsgesuch der Fürsten von Anhalt wegen eines drohenden schwedischen Durchmarschs.- Berichte über Truppenbewegungen.- Kurfürstliche Befehle an Militärs.- Wiederbesetzung Schwarzenbergs durch Heinrich von Bünau und Bericht über die dort angetroffenen kaiserlichen Soldaten.- Gesuche wegen Einquartierungslasten der Städte Lauban, Sangerhausen, Luckau, Oelsnitz, Leipzig, Weißensee, Pegau, Brehna, Taucha sowie der Ämter Belzig, Wurzen, Eilenburg, Lübbenau.- Gesuch von Anna Maria Winckelmann um Entlassung ihres Ehemanns Wolf Winkelmann aus sächsischer Kriegsgefangenschaft anlässlich des Prager Friedens.- Bericht Hedwigs von Sachsen in Lichtenburg über den von einer Trajonerkompanie gewaltsam entführten, wegen Straßenraubs zum Tode verurteilten Reiter Martin Rietzschmann.- Namentliche Aufstellung der bei der viertägigen Einquartierung der sieben Kompanien des schwedischen Obersts Georg von Gerotzki entstandenen Kosten in Seyda, Gadegast, Naundorf und Morxdorf.- Gesuch Hedwigs von Sachsen um Verschonung ihres Witwensitzes Lichtenburg von weiteren Einquartierungen.- Abrechnung mit Georg Adam Herr von Trautis über sein Regiment vom 11.3.-18.7.1635.- Schanzenbaukosten im Amt Torgau, 1635.- Verzeichnis der von den kursächsischen Regimentern benötigten Gewehre.- Beschwerden wegen Plünderungen und Einquartierungen in Wittenberg und Schmiedeberg.- Namensverzeichnisse der im Juli 1639 vor Pirna verwundeten Soldaten.- Musterung der Einspännigen-Kompanie, 1639.- Anschlag über die für eine Artillerie zu Felde benötigten Pferde und Knechte.- Logierungseinteilung für die kursächsische Armee am 25.1.1639.
Geheime Kriegskanzlei
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:22 MEZ
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