Investitur des Steinfelder Chorherrn Christoph Pilckmann als Personat der Pfarrkirche in Erp. Der Offizial des Propstes von St. Cassius und Florentius in Bonn und Archidiakons der Kölner Kirche bekundet: Balthasar Panhausen, Abt von Steinfeld, hat ihm Christophorus Pilckmann, Priester der Diözese Köln, Profess von Steinfeld, für den Personat der Pfarrkirche in Erp präsentiert, nachdem sie durch den Tod ihres letzten Inhabers, des Herrn Wilhelm Noruenich, frei geworden war, und um Investitur gebeten. Der Offizial hat sie durch Aufsetzen seines Biretts vorgenommen. Zeugen: Georg Kopper aus Lünen (Lunensis) und Theodor Pilckmann. Es folgt der Eid Christoph Pilckmanns [vgl. Urkunde Nr. 218]. Unterschrift des Notars und Schreibers des Archidiakonats Bonn Arnold Struis. Es siegelt der Aussteller mit seinem Signet und dem Offizialatssiegel.
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Investitur des Steinfelder Chorherrn Christoph Pilckmann als Personat der Pfarrkirche in Erp. Der Offizial des Propstes von St. Cassius und Florentius in Bonn und Archidiakons der Kölner Kirche bekundet: Balthasar Panhausen, Abt von Steinfeld, hat ihm Christophorus Pilckmann, Priester der Diözese Köln, Profess von Steinfeld, für den Personat der Pfarrkirche in Erp präsentiert, nachdem sie durch den Tod ihres letzten Inhabers, des Herrn Wilhelm Noruenich, frei geworden war, und um Investitur gebeten. Der Offizial hat sie durch Aufsetzen seines Biretts vorgenommen. Zeugen: Georg Kopper aus Lünen (Lunensis) und Theodor Pilckmann. Es folgt der Eid Christoph Pilckmanns [vgl. Urkunde Nr. 218]. Unterschrift des Notars und Schreibers des Archidiakonats Bonn Arnold Struis. Es siegelt der Aussteller mit seinem Signet und dem Offizialatssiegel.
AA 0512, 274
AA 0512 Steinfeld, Abtei, Urkunden
Steinfeld, Abtei, Urkunden >> 1. Urkunden
1592 Juli 20
Diverse Registraturbildner
Urkunde
Ausstellort: Bonn
Ausfertigung (Pergament, Latein) - Signet abgesplittert, Siegel anhängend, verdrückt - Rückvermerke: Investitura fratris Christophori Bilckman Bonnensis ratione personatus Erpp (16. Jh., Balthasar Panhausen); 1592 20 Julii (18. Jh., Michael Kuell) - Alte Signatur (18. Jh.): Caps. 96 N. 1
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
28.04.2026, 08:07 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
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- 1.2.5. O - U (Tektonik)
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- Steinfeld, Urkunden AA 0512 (Bestand)
- 1. Urkunden (Gliederung)