Kloster Marienfeld / Urkunden (Bestand)
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B 214u
Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik) >> 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. >> 1.2. Westfälische Fürstbistümer (B) >> 1.2.1. Fürstbistum Münster >> 1.2.1.4. Geistlichkeit, Stifte, Klöster >> Kloster Marienfeld
1185-1801
Bestandsgeschichte: Gemeinde Harsewinkel (Kreis Gütersloh); Zisterzienserkloster, 1185 Gründung, 1651 Verleihung der Inful, 1803 Aufhebung.
Form und Inhalt: Das ursprünglich handschriftlich vorliegende von Dr. Robert Krumbholtz 1898 neu verzeichnete, zweibändige Findbuch A 141 I Kloster Marienfeld - Urkunden (vormals Rep. 117a Bd.1) wurde mit Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft im Rahmen eines Projektes im Jahre 2010 von Alexander Löckener unter der Betreuung von Thomas Reich mit dem Verzeichnungsprogramm VERA abgeschrieben.
Eine Vielzahl der Urkunden bis 1325 liegt im Westfälischen Urkundenbuch regestiert bzw. transkribiert vor. Die kopiale Überlieferung in der Handschriftensammlung des Landesarchivs NRW Abt. Westfalen ist ebenfalls im Westfälischen Urkundenbuch sowie im handschriftlichen Alten Findbuch ausgewiesen.
Das Kloster Marienfeld gehörte über das Suffraganbistum Münster zur Kirchenprovinz Köln. Laut Grotefend (Taschenbuch der Zeitrechnung, 14. Aufl. 2007, S. 12) folgten Köln und seine Suffragane zuerst dem Jahresanfang am 25. Dezember, beobachteten von 1222 bis 1310 jedoch den Osterstil. Die Datierungen der Urkunden des genannten Zeitraums folgen im vorliegenden Findbuch dennoch dem Weihnachtsanfang, da dies den Angaben im Westfälischen Urkundenbuch entspricht und ansonsten zur Datumsverwirrung führen würde. Korrekt müssen möglicherweise die Jahreszählungen zwischen 1222 und 1310 - jeweils nur zwischen Weihnachten und Ostern - um einen Zähler hochgesetzt werden, zuweilen ändert sich dadurch je nach Festtag auch das Tagesdatum.
Die Urkunde Nr. 432 von 1314 März 17 befindet sich jetzt im Bestand Kloster Benninghausen Urk. Nr. 126.
Die Urkunde Nr. 1215 von 1507 August 31 befindet sich jetzt im Bestand Fürstbistum Münster, Landesarchiv Urk. Nr. 2684.
Literatur:
··Darpe, Franz (Bearb.), Verzeichnisse der Güter, Einkünfte und Einnahmen [u.a. Kloster Marienfeld], Münster 1900 (Reprint 1958).
·Kohl, Wilhelm, Das Bistum Münster 11: Die Zisterzienserabtei Marienfeld (Germania Sacra Folge 3,2 Bd.11), Berlin / New York 2010.
·Leidinger, Paul, Die Gründung der Zisterzienser-Abtei Marienfeld 1185 und ihre Stifter, in: Westfälische Zeitschrift 135 (1985), 181-238.
·Leidinger, Paul, Die Zisterzienserabtei Marienfeld (1185-1803). Ihre Gründung, Entwicklung und geistig-religiöse Bedeutung, in: Westfälische Zeitschrift 148 (1998), 9.
·Leidinger, Paul, Marienfeld-Zisterzienser, in: Westfälisches Klosterbuch, Bd. 1, Münster 1992, S. 560-568.
Bestell- und Zitierweise:
Kloster Marienfeld - Urkunden Nr.
Münster, den 22. Juli 2011
Dr. Thomas Reich
Form und Inhalt: Das ursprünglich handschriftlich vorliegende von Dr. Robert Krumbholtz 1898 neu verzeichnete, zweibändige Findbuch A 141 I Kloster Marienfeld - Urkunden (vormals Rep. 117a Bd.1) wurde mit Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft im Rahmen eines Projektes im Jahre 2010 von Alexander Löckener unter der Betreuung von Thomas Reich mit dem Verzeichnungsprogramm VERA abgeschrieben.
Eine Vielzahl der Urkunden bis 1325 liegt im Westfälischen Urkundenbuch regestiert bzw. transkribiert vor. Die kopiale Überlieferung in der Handschriftensammlung des Landesarchivs NRW Abt. Westfalen ist ebenfalls im Westfälischen Urkundenbuch sowie im handschriftlichen Alten Findbuch ausgewiesen.
Das Kloster Marienfeld gehörte über das Suffraganbistum Münster zur Kirchenprovinz Köln. Laut Grotefend (Taschenbuch der Zeitrechnung, 14. Aufl. 2007, S. 12) folgten Köln und seine Suffragane zuerst dem Jahresanfang am 25. Dezember, beobachteten von 1222 bis 1310 jedoch den Osterstil. Die Datierungen der Urkunden des genannten Zeitraums folgen im vorliegenden Findbuch dennoch dem Weihnachtsanfang, da dies den Angaben im Westfälischen Urkundenbuch entspricht und ansonsten zur Datumsverwirrung führen würde. Korrekt müssen möglicherweise die Jahreszählungen zwischen 1222 und 1310 - jeweils nur zwischen Weihnachten und Ostern - um einen Zähler hochgesetzt werden, zuweilen ändert sich dadurch je nach Festtag auch das Tagesdatum.
Die Urkunde Nr. 432 von 1314 März 17 befindet sich jetzt im Bestand Kloster Benninghausen Urk. Nr. 126.
Die Urkunde Nr. 1215 von 1507 August 31 befindet sich jetzt im Bestand Fürstbistum Münster, Landesarchiv Urk. Nr. 2684.
Literatur:
··Darpe, Franz (Bearb.), Verzeichnisse der Güter, Einkünfte und Einnahmen [u.a. Kloster Marienfeld], Münster 1900 (Reprint 1958).
·Kohl, Wilhelm, Das Bistum Münster 11: Die Zisterzienserabtei Marienfeld (Germania Sacra Folge 3,2 Bd.11), Berlin / New York 2010.
·Leidinger, Paul, Die Gründung der Zisterzienser-Abtei Marienfeld 1185 und ihre Stifter, in: Westfälische Zeitschrift 135 (1985), 181-238.
·Leidinger, Paul, Die Zisterzienserabtei Marienfeld (1185-1803). Ihre Gründung, Entwicklung und geistig-religiöse Bedeutung, in: Westfälische Zeitschrift 148 (1998), 9.
·Leidinger, Paul, Marienfeld-Zisterzienser, in: Westfälisches Klosterbuch, Bd. 1, Münster 1992, S. 560-568.
Bestell- und Zitierweise:
Kloster Marienfeld - Urkunden Nr.
Münster, den 22. Juli 2011
Dr. Thomas Reich
1.692 Urkunden.; 1692 Urkunden, Findbuch B 214u, Bde. 1-2.
Bestand
German
Franz Darpe (Bearb.), Verzeichnisse der Güter, Einkünfte und Einnahmen [u.a. Kloster Marienfeld], Münster 1900 (Reprint 1958); Paul Leidinger, Marienfeld - Zisterzienser, in: Westfälisches Klosterbuch, Bd. 1, Münster 1992, S. 560-568; Wilhelm Kohl, Die Zisterzienserabtei Marienfeld, Berlin u. a. 2010; Manfred Wolf, Kontroversen zur Geschichte des Klosters Marienfeld. Die Gründung des Klosters, in: Westfälische Zeitschrift 166 (2016), S. 9-25.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 13:59 MEZ
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- 1.2. Westfälische Fürstbistümer (B) (Tektonik)
- 1.2.1. Fürstbistum Münster (Tektonik)
- 1.2.1.4. Geistlichkeit, Stifte, Klöster (Tektonik)
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