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Bittgesuche und Petitionen, dabei einige zu Gerichtssachen gehörende Privatbriefe.
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2.2 Wiesbaden unter Nassau (bis 1866) >> 5 Gerichts- und Prozesswesen >> 5.1 Allgemeines, Privatklagen
1631-1789
Enthält im einzelnen: Rechtsgutachten in der Erbschaftssache Jost Jorg, gestorben 1584 ohne Leibeserben (mit genannten Geschwisterkindern, u.a. Hens Jorgenn) (o. J.); Wendelin Rhein, Oberförster zu Wiesbaden, an Obristleutnant NN mit Beschwerde gegen die Gerichtsverwandten Stephan Friedrich und Hans Feyell wegen Besitzbeeinträchtigung (o. J.); Wiesbaden und Idstein wegen der Beibehaltung der augsburgischen Konfession und der Vormundschaftsadministration (o. J.); 1616 Kopie eines Schreibens Obristleutnant und Amtmann an Domsänger und Domscholaster zu Mainz wegen Truppenbewegungen gegen die heranziehende Halberstadtsche Armee; 1623 Einquartierung über den Winter; 1631 Johann Conrad Bornheimer, Sohn des jüngstverstorbenen Schultheißen Johann Bornheimer, wegen Schulden; 1631 N. Raymund zu Idstein an Stadtschultheiß Johann Georg Nassauer zu Wiesbaden wegen Weinlieferung; 1633 Anna Maria, Witwe von Meister Conrad Geipel, Faßbender, Sohn des kürzlich verstorbenen Schultheißen Geipel zu Schierstein, wegen Erbstreitigkeit; 1633 desgl. die Witwe (2. Ehefrau) des Schultheißen Georg Geipel zu Schierstein; 1633 Schultheißen der Herrschaft Wiesbaden wegen Geldleistungen; 1633 Johann Dielmann Bruningk von Wiesbaden wegen Außenständen des Wirtes Johann Götz zu Usingen, die er kaufweise an sich gebracht hat; 1634 Wiesbaden wegen Fouragekosten für einen Im Bären logierenden Kapitän (Fragment); 1641 Jörg Seb. Fischer, Solmsischer Rat und Amtmann, wegen Schadenersatz (mutwilliger Abbruch von Ställen und Diebstahl zu Wiesbaden); 1649 Stadt Wiesbaden wegen Erneuerung der städtischen Privilegien und Freiheiten; 1650-1651 drei Schreiben von Peter Bengerat in Frankfurt/M. an Hans Görg Nassau wegen gerichtlicher Ladung in Sachen Johann Nicolas Schrot s[eligen] wegen Schuld; 1651 Anna Elisabetha Kempff "aus der Fremde" an ihren Vater mit Beschwerden über ihre Stiefmutter; 1652 Johann Buch in Darmstadt an Ludwig Schwind, Gasthalter zu Wehen, wegen Forderungen auf einem Haus zu Wiesbaden (mit privaten Mitteilungen); 1654 Abschrift eines Briefes Johann Grafen zu Nassau-Saarbrücken an den Rentmeister David Meyer zu Wiesbaden - dieser soll auf dem Markt zwei Rinder und ein Kleidertuch für den Hofküfer kaufen sowie Meister Michel aus der Pfändung helfen; 1654 Georg Mangoldt von Frankfurt/M. an den Oberschultheißen Baltasar Andreae zu Wiesbaden wegen der Kloppenheimer Schuld; 1663 die Tagelöhner zu Wiesbaden wegen der angeordneten Abschaffung ihres Viehs; 1663 "Bettelbrief des Phlipus der Student" (Johannes Philippus Liernur); 1684 Anna Maria Weicher, Witwe des vor etwa 20 jahren verstorbenen Hofschneiders Caspar Weicher, Frau des aus der Wetterau gebürtigen Hans Georg Kemp zu Wiesbaden, der sie verlassen hat und bei den Unionsvölkern steht, wegen Schuldenerlaß; 1685 Johann Henrich Voth (?) zu Neuenstein an Jean Jonas Petri, Stadtschreiber zu Hirschhorn; NN wegen Besitzbeeinträchtigung durch den Knecht von Philipp Wolff (Fragment, o. J.); Martin Reyher von Wiesbaden, 30 Jahre lang Hofküfer, "numehro ich undt meine Frau ein hohes und zimliches Alter erreichet, nemblich 122 Jahr", wegen Personalfreiheit (o. J.); 1693 Peter Ruprecht von Wiesbaden bittet um Begnadigung von der Verurteilung zu 600 Gulden, der Jude Abraham zu Wiesbaden habe einen falschen Zeugen beigebracht (betr. Pferdekauf); Anna Eva Scheidweiler von Wiesbaden, Frau des Bäckers Georg Hadelich, der sie wiederum verlassen hat, wegen Schutz vor ihren Gläubigern (o. J.); Wiesbaden wegen Gütern, die Rektor Wagner gekauft und überteuert dem Pletzmüller weiterverkauft hat (o. J.); Joh. Dill. Scherer und sämtliche Feldmesser gegen Philipp Beck, Barbierer, wegen Güterstreit (o. J.); 1708 Konzept für ein Attestat an den Schutzjuden Meyer zu Wiesbaden, der sich wegen schlechten Tuches bei seinem Einkäufer schadlos halten will; 1710 Hans Conrad Siegler, Sattler zu Wiesbaden, als nächster Verwandter der Witwe Johann Adam Müller, gegen den Pfaffenmüller Hans Georg Arnd wegen Grundstücksangelegenheit; 1713 Jean Feuerbach in Mainz an den Notar Petri in Wiesbaden; 1713 Gerhardt Seger zu Frankfurt an Jonas Petry in Wiesbaden ("in den Rossen") wegen der Weiterleitung von Briefen in Sachen gegen einen "ungehobelten Sattler"; Johann Michel Jung wegen Nachtschwärmern, die seine Kinder mit Äpfeln und Steinen beworfen hätten (o. J.); wegen Schlägerei (o. J.); Wiesbaden wegen Abgaben (o. J.); 1752 Neujahrsglückwünsche Joh. Mart. Seel an das Stadtgericht; 1757 Nicolaus Frey von der alten Walkmühle wegen Lieferung der Ameiseneier in die Fasanerie; 1764 Universität Wittenberg wegen Kollekte zum Stiftskirchenneubau ebda.; Stadt Wiesbaden wegen Grundstücksverträgen im Allgemeinen (o. J.); 1768 Joh. Balthasar Schweißguth wegen Befreiung vom Wachtdienst; Jacob Nill, 75 Jahre alt, wegen Erlaß des Beisassengeldes (o. J.); 1778 Henrich Christoph Rohr wegen Unterstützung, weil er sich wegen eines "fressenten Kreps" amputieren lassen muß; M. Magd. Bape, Witwe, wegen Erlaß der Schatzung (o. J.); 1783 Conrad Pauli wegen Erlaß der Monatsgelder; 1783 Juliana Elisabetha Teucker, seit 17 Jahren Witwe, wegen Erlaß des Witwengeldes; 1789 Joh. Georg Müller, Leinwebermeister, wegen Erlaß der Monatsgelder; Johann Wilhelm Vogt, Chirurg zu Wiesbaden, wegen Eheproklamation (o. J.); Joh. Daniel Lang, gewesener Gerichtsdiener und Tambour, wegen Erlaß von Restantengedern (o. J.).
Sachakte
Vermerke: Deskriptoren: Jorg, Jost; Jorgen, Hens; Rhein, Wendelin; Friedrich, Stephan; Feyell, Hans; Bornheimer, Johann Conrad; Bornheimer, Johann; Raymund, N.; Nassauer, Johann Georg; Geipel, Anna Maria; Geipel, Conrad; Geipel, Georg; Brunigk, Johann Dielmann; Fischer, Jörg Seb.; Bengerat, Peter; Nassau, Hans Görg; Schrot, Johann Nicolas; Kempff, Anna Elisabetha; Buch, Johann; Schwind, Ludwig; Nassau-Saarbrücken, Graf Johann von; Meyer, David; Michel; Mangoldt, Georg; Andreae, Baltasar; Liernur, Johannes Philippus; Weicher, Anna Maria; Weicher, Caspar; Kemp, Hans Georg; Voth, Johann Henrich; Petri, Jean Jonas; Wolff, Philipp; Reyher, Martin; Ruprecht, Peter; Abraham; Scheidweiler, Anna Eva; Hadelich, Georg; Wagner; Scherer, Joh. Dill.; Beck, Philipp; Meyer; Siegler, Hans Conrad; Müller, Johann Adam; Arnd, Hans Georg; Feuerbach, Jean; Petri; Seger, Gerhardt; Petry, Jonas; Jung, Johann Michel; Seel, Joh. Mart.; Frey, Nicolaus; Schweißguth, Joh. Balthasar; Nill, Jacob; Rohr, Henrich Christoph; Bape, M. Magd; Pauli, Conrad; Teucker, Juliana Elisabetha; Müller, Joh. Georg; Vogt, Johann Wilhelm; Lang, Joh. Daniel; Frankfurt/ M.; Idstein; Mainz; Schierstein; Usingen; Darmstadt; Kloppenheim; Neuenstein; Hirschhorn; Wehen; Wittenberg; Gerichtswesen; Einquartierung; Schulden; Petitionen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.