Elisabeth Schnell, Witwe des Jakob Ringlin zum Rotten (=Rotis), verkauft mit Zustimmung von Hans Häl, Stadtammann in Kempten, ihres Vogtes, des Hieronymus Löhlin, Hauptmann und Bürger zu Memmingen, und Leonhard Häl, Bürger zu Kempten, ihrer Schwiegersöhne, an Gerwig [Blarer], Abt, und den Konvent von Weingarten für 3500 fl rh, den Gulden gerechnet zu 60 Etschkreuzern den Sitz zum Rotten samt dem Hof und Gut, das bisher Andres Tentzel bebaut hat, ferner die dabei gelegene Mühle genannt Aichmühle (=Achmühle), die Urban Hanglenmüller innehat, die Fischenz von der Ach bis in den Mandelbach und den halben Mandelbach, einen Zins von 1 fl rh in Gold, den Philipp von Landau zu Lautrach wegen des Mandelbachs zahlt, sowie weitere Wiesen und Wälder. Die Schwiegersöhne leisten Gewähr- und Bürgschaft.
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Elisabeth Schnell, Witwe des Jakob Ringlin zum Rotten (=Rotis), verkauft mit Zustimmung von Hans Häl, Stadtammann in Kempten, ihres Vogtes, des Hieronymus Löhlin, Hauptmann und Bürger zu Memmingen, und Leonhard Häl, Bürger zu Kempten, ihrer Schwiegersöhne, an Gerwig [Blarer], Abt, und den Konvent von Weingarten für 3500 fl rh, den Gulden gerechnet zu 60 Etschkreuzern den Sitz zum Rotten samt dem Hof und Gut, das bisher Andres Tentzel bebaut hat, ferner die dabei gelegene Mühle genannt Aichmühle (=Achmühle), die Urban Hanglenmüller innehat, die Fischenz von der Ach bis in den Mandelbach und den halben Mandelbach, einen Zins von 1 fl rh in Gold, den Philipp von Landau zu Lautrach wegen des Mandelbachs zahlt, sowie weitere Wiesen und Wälder. Die Schwiegersöhne leisten Gewähr- und Bürgschaft.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 519 U 437
B 519 U 431
Ausnang Amt fasc. 22 n. 14
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 519 Weingarten, Benediktinerkloster, Amt Ausnang
Weingarten, Benediktinerkloster, Amt Ausnang >> Urkunden
1542 Februar 6 (monntags den sechsten tag dess monnats Februari)
Libell, 6 Bll., 33,3 x 23,5 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Aussteller: Elisabeth Schnell, Witwe des Jakob Ringlin zum Rotten (=Rotis)
Empfänger: Gerwig [Blarer], Abt, und den Konvent von Weingarten
Siegler: Hans und Leonhard Häl, Hieronymus Löhlin
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 3 S., 1 besch., 1 Rest
Empfänger: Gerwig [Blarer], Abt, und den Konvent von Weingarten
Siegler: Hans und Leonhard Häl, Hieronymus Löhlin
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 3 S., 1 besch., 1 Rest
Häl, Hans, Stadtammann
Häl, Leonhard
Hanglenmüller, Urban
Landau, Philipp von
Löhlin, Hieronymus, Hauptmann
Ringlin zum Rotten, Elisabeth
Ringlin zum Rotten, Jakob
Schnell, Elisabeth
Tentzel, Andreas
Ach, Gewässer bei Ausnang : Hofs, Leutkirch im Allgäu RV
Achmühle : Rotis, Hofs, Leutkirch im Allgäu RV
Aichmühle = Achmühle : Rotis, Hofs, Leutkirch im Allgäu RV
Kempten (Allgäu) KE; Einwohner
Kempten (Allgäu) KE; Stadtammann
Lautrach MN
Mandelbach, Bach : Hofs, Leutkirch im Allgäu RV
Memmingen MM; Einwohner
Memmingen MM; Hauptmann
Rotis : Hofs, Leutkirch im Allgäu RV; Burg
Rotis : Hofs, Leutkirch im Allgäu RV; Einwohner
Rotis : Hofs, Leutkirch im Allgäu RV; Mühle
Rotten = Rotis : Hofs, Leutkirch im Allgäu RV
Weingarten RV; Kloster, Abt und Konvent
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:21 MEZ
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