Frauenpolitik der SPD gescheitert: Alles für die Frauen, aber nichts durch die Frauen - Gesellschaftspolitische Bedeutung der Steuerreform. Außerordentlicher Landesparteitag 1971 der baden-württembergischen SPD
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 5/003 D711030/105
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 5/003 Chronik der Woche Baden-Württemberg SDR 1971-1974
Chronik der Woche Baden-Württemberg SDR 1971-1974 >> 1971 >> Oktober
09.10.1971
(O-Ton) Herta Däubler-Gmelin, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen in der baden-württembergischen SPD: Frauen sind im Lande bei der SPD und deren Politik am weitaus besten aufgehoben / Protest nur dagegen, dass das Problem der Stellung der Frau in der Gesellschaft von der Gesamtpartei noch nicht angemessen behandelt wird / Die Arbeitsgemeinschaft allein kann das Problem nicht behandeln / Frauen im politischen Werdegang benachteiligt / (Auf Dr. Kaspars Vermutung, die SPD könne einfach zu wenig Frauen aufgestellt haben:) Das ist die Spitze des Eisbergs, uns geht es um den Eisberg selbst / Die Frau in der Wahlwerbung der SPD im Gegensatz zu der der CDU / (2'05)
(O-Ton) Erhard Eppler, Dr., Vorsitzender der Steuerreformkommission der SPD: Zusätzliche Belastungen (durch öffentliche Investitionen) nur dann vertretbar, wenn diejenigen, die mehr leisten können, auch mehr leisten müssen: Vermögens- und Erbschaftssteuer / (0'55)
Musik (2'51)
(O-Ton) Erhard Eppler, Dr., Vorsitzender der Steuerreformkommission der SPD: Zusätzliche Belastungen (durch öffentliche Investitionen) nur dann vertretbar, wenn diejenigen, die mehr leisten können, auch mehr leisten müssen: Vermögens- und Erbschaftssteuer / (0'55)
Musik (2'51)
0:09:00; 0'09
Audio-Visuelle Medien
Herkunft: Chronik Baden-Württemberg
Baden-Württemberg; Haushalt
Karlsruhe KA
Finanzierung
Investition
Partei: SPD: außerordentlicher Landesparteitag 1971
Steuer: Erbschaftssteuer
Steuer: Vermögenssteuer
Wahl: Landtagswahl 1972
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:31 MEZ