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Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, E 258 VI Statistisches Landesamt: Abteilung Landesbeschreibung
Statistisches Landesamt: Abteilung Landesbeschreibung >> 2. SPEZIALIA >> 2.13 OA Ellwangen >> 2.13.1 Erste Bearbeitung
1885
Enthält v.a.: Pfarrer Hartmann über die Zugehörigkeit der Untertanen in Benzenzimmern vor 1803; Stadtpfleger Richter aus Ellwangen über Forschungsliteratur und die Reichalmosenpflege bzw. Armenstiftung; Schultheiß Dammbacher über die Einrichtung des Unteramts Zöbingen 1812; Übersendung von Akten des Kameralamts Ellwangen; Prälat Schwarz aus Ellwangen über die Kleidung der Kanoniker und Offizialen, mit kommentierter Bleistiftzeichnung (Stiftsdekane und -kantor) sowie das proprium missae (Meßformular); Kaufmann Killinger aus Zürich über die Ritter von Killingen, mit Regesten; Manuskriptkorrekturen zum Abschnitt über Altertümer, von [Gymnasialprofessor] Kurtz aus Ellwangen; Forstrat Probst aus Ellwangen v.a. über das Amboiser Geweih [siehe OAB S. 433 Anm. 3].
STB
1 Bü
Archivale
Dammbacher; Schultheiß in Zöbingen, A
Hartmann; Pfarrer in Benzenzimmern, A
Killingen; Herren von
Killinger; Kaufmann in Zürich, A
Kurtz; Gymnasialprofessor in Ellwangen, A
Probst; Forstrat in Ellwangen, A
Richter; Stadtpfleger in Ellwangen, A
Schwarz; Prälat in Ellwangen, A
Benzenzimmern : Kirchheim am Ries AA
Ellwangen (Jagst) AA
Zöbingen : Unterschneidheim AA
Abb.: Ellwangen (Jagst) AA; Propstei, Kleidung Stiftsdekan und Stiftskantor
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.