Prokurator Johann Tirgarth an Hochmeister: Ernennung des Hinrik Ixkull zum Bischofe in Reval u. des Franciscus zum Domherren in Dorpat, Sache mit dem Bischofe von Posen, Schulden des Nicolas Bunzlau, Verleihung der Ixkullschen Domherrenstelle an Kudzel, Verzicht des Wigand auf die Propstei in Kurland, Geldausgaben, Erwirkung von Bullen, Umtriebe eines Mönchs von Danzig gegen den Hochmeister wegen Errichtung eines Klosters, Absolution der (vom Bischofe von Leßlau) gebannten Edelleute in Pommerellen. Florenz 1419 Sonnabend vor Barbara.
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Prokurator Johann Tirgarth an Hochmeister: Ernennung des Hinrik Ixkull zum Bischofe in Reval u. des Franciscus zum Domherren in Dorpat, Sache mit dem Bischofe von Posen, Schulden des Nicolas Bunzlau, Verleihung der Ixkullschen Domherrenstelle an Kudzel, Verzicht des Wigand auf die Propstei in Kurland, Geldausgaben, Erwirkung von Bullen, Umtriebe eines Mönchs von Danzig gegen den Hochmeister wegen Errichtung eines Klosters, Absolution der (vom Bischofe von Leßlau) gebannten Edelleute in Pommerellen. Florenz 1419 Sonnabend vor Barbara.
XX. HA, OBA, Nr. 3052
I 84
XX. HA, OBA Ordensbriefarchiv
Ordensbriefarchiv >> 01 Briefschaften >> 01.20 Generalprokuratoren des Deutschen Ordens
1419 Dezember 2
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 13:41 MESZ
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