Greta, Witwe des Gerhard von Offheim, und ihre Söhne Rüdiger ('Rodeger, Rodinger'), Friedrich, Enolf und Hildeger (auch 'Hildenger') verkaufen Herrn Johann von Attendorn, Kanoniker und Kustos zu Dietkirchen ('Deyt-'), dessen Erben oder dem, den er zum Erben macht, für eine Geldsumme, die dieser ihnen bezahlt hat, ihre Wiese zu Niederahlbach unter der Wiese des Frei von Dehrn gelegen, genannt Buchswiese. Sie geloben Währschaftsleistung, wie in der Grafschaft Diez rechtsüblich, und setzen dafür zu Bürgen 'Moit', Schultheiß von Dehrn, Dietrich Mutzenkudel, Heimbürge zu Ahlbach, und Heinrich Buseir von Ahlbach. Sie tragen dem Käufer die Wiese mit Halm und Mund auf, wie in der Grafschaft Diez rechtsüblich. - Siegel der Aussteller.
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Greta, Witwe des Gerhard von Offheim, und ihre Söhne Rüdiger ('Rodeger, Rodinger'), Friedrich, Enolf und Hildeger (auch 'Hildenger') verkaufen Herrn Johann von Attendorn, Kanoniker und Kustos zu Dietkirchen ('Deyt-'), dessen Erben oder dem, den er zum Erben macht, für eine Geldsumme, die dieser ihnen bezahlt hat, ihre Wiese zu Niederahlbach unter der Wiese des Frei von Dehrn gelegen, genannt Buchswiese. Sie geloben Währschaftsleistung, wie in der Grafschaft Diez rechtsüblich, und setzen dafür zu Bürgen 'Moit', Schultheiß von Dehrn, Dietrich Mutzenkudel, Heimbürge zu Ahlbach, und Heinrich Buseir von Ahlbach. Sie tragen dem Käufer die Wiese mit Halm und Mund auf, wie in der Grafschaft Diez rechtsüblich. - Siegel der Aussteller.
19, U 55
19 Stift Dietkirchen, St. Lubentius, Chorherren
Stift Dietkirchen, St. Lubentius, Chorherren >> Urkunden >> sonstige Urkunden >> 1351-1375
1368 April 5
Ausfertigung, Pergament W 19,55 mit fünf Siegeln: 1. Durchmesser 2,5 cm, im Siegelfeld ein Dreiecksschild: gespalten, vorn von Zickzacklinie geteilt, darunter fünf Kreuze (Wappen der von Offheim), hinten nach links schreitender, herschauender Löwe, darunter drei Ringe (2:1), Umschrift: + 'S(IGILLVM) (..)EDE DE STOCHHEYM'. 2. Stark versehrtes, im Siegelfeld ein Dreiecksschild, der einen schreitenden, herschauenden Löwen und darunter drei Kugeln (2:1) zeigt. 3. Versehrt, Durchmesser 2,5 cm, Siegelfeld entsprechend dem des 2. Siegels, Umschrift: '(..)NOLF DE HOFHE(..)'. 4. Versehrt, Durchmesser 2,5 cm, Siegelfeld entsprechend dem des 2. Siegels, Umschrift: '(..)FRIDERICH DE OF(..)'. 5. Versehrt, Durchmesser 2,6 cm, Siegelfeld entsprechend dem des 2. Siegels, Umschrift: + 'S(IGILLVM) HI(...)E HOFHE(IM)'. - Rückvermerk (etwa gleichzeitig): 'Littera de prato in Albach'. Rückvermerk des 17. Jh. und Rückvermerk (18. Jh.) des Limburger Stiftsdekans Corden. - Kopie, Papier (18. Jh.) von Corden W 19,343
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: D. 1368, feria quarta post palmarum
Vermerke (Urkunde): Zeugen: 'Moid', Schultheiß von Dehrn, Dietrich, Heimbürge von Ahlbach, Heinrich Buseir von Ahlbach, Siegfried, Sohn des Renthe, von Dietkirchen und viele andere biedere ('birver') Leute, die darüber Weinkauf und Zeugnis ('urkunde') genommen und getrunken haben
Vermerke (Urkunde): Zeugen: 'Moid', Schultheiß von Dehrn, Dietrich, Heimbürge von Ahlbach, Heinrich Buseir von Ahlbach, Siegfried, Sohn des Renthe, von Dietkirchen und viele andere biedere ('birver') Leute, die darüber Weinkauf und Zeugnis ('urkunde') genommen und getrunken haben
Struck, St. Lubentiusstift Dietkirchen, Nr. 94
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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17.06.2025, 14:09 MESZ
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