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Interims-Bestallung für Peter Stuhr zum Richter im
Kirchspiel Geversdorf
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Enthält: Gesuche des Claus von Garlen namens der Gevollmächtigten und Interessenten des Kirchspiels Geversdorf an die Regierung vom 8. September und 8. Oktober 1683 sowie 24. April 1684 um Berufung des Einnehmers Peter Stuhr auf das Richteramt (mit Anlage: Vollmacht des Kirchspiels für Garlen vom 30. August 1683), mit nachfolgenden Regierungsverfügungen vom 8. September und 9. Oktober 1683; Gesuch der Gutsherren und einiger eingesessener Hausleute zu Geversdorf an die Regierung vom 15. September 1683 um Kommunikation des Gesuchs und Anhörung dazu; Gesuch der Gutsherren und Interessenten des Kirchspiels an die Regierung vom 17. Oktober 1683 um Bestallung des Hinrich Paell zum Richter; Dankschreiben der Gevollmächtigten und Interessenten vom 28. April 1684 wegen Bestallung des Peter Stuhr; Interims-Bestallung der Regierung für Stuhr zum Richter in Geversdorf vom 28. April 1684; Notifikationsschreiben der Regierung an den Amtssekretär Dr. Emanuel Groos zu Neuhaus vom selben Tag; Gesuch Stuhrs vom 29. April 1684 um Auslieferung der Kirchspielsdokumente an ihn; Gesuch der Einwohner zu Geversdorf vom 27. Oktober 1684 um Auslieferung sämtlicher Dokumente durch den vorigen, entlassenen Richter Hans Christoph Breckfeld, mit nachfolgendem Strafmandat der Regierung an Breckfeld vom 29. Oktober 1684; Antwortschreiben Breckfelds vom 4. Dezember 1684; Mandat der Regierung an die Einwohner zu Geversdorf vom 5. Dezember 1684
Geversdorf, Richterdienst Geversdorf, Gevollmächtigte u. Interessenten Geversdorf, Gutsherren Geversdorf, Hausleute
Richter, Stuhr, Peter, Geversdorf
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.