Reinecke, Hermann (General der Infanterie) (Bestand)
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BArch N 356
call number: N 356
Bundesarchiv (Archivtektonik) >> Nachlässe und Sammlungen >> Nachlässe >> R
1939-1945
Geschichte des Bestandsbildners: Lebensdaten:
geb. 14. Febr. 1888 in Wittenberg, gest. 10.Okt.1973
Militärischer Werdegang:
14. März 1905 aus der Hauptkadettenanstalt überwiesen
1. Okt. 1911 Bataillons-Adjutant
1. Okt. 1913 Regiments-Adjutant
30. Juli 1917 stv. Bataiilons-Führer
1. Sept. 1917 Bataillons-kommandeur
19. Febr. 1918 Dienstleistung beim preußischem Kriegsministerium
1. Okt. 1919 Rw.Min RDA 22. März 1916
1. Okt. 1924 Chef 3./Infanterie-Regiment 2
1. Okt. 1927 Rw.Min. Vs A
1. Okt .1932 Kommandeur II./Infanterie-Regiment 6
1. Febr. 1934 Rw.Min. Abteulngsleiter
20. Juli 1935 Abteilungschef
1. Aug. 1938 OKW Amtsgruppe Chef AWA
ab 16. Okt. 1939 Chef des Allgemeinen Wehrmachtamtes im OKW
ab 22. Dez. 1943 Chef des NS-Führungsstabes des OKW
(von 1939 - 1945 verantwortlich für das Kriegsgefangenenwesen)
Beförderungen:
18. Aug. 1906 Leutnant
28. Nov. 1914 Oberleutnant
22. März 1916 Hauptmann
1. Febr. 1929 Major
1. Juni 1933 Oberstleutnant
1. Juni 1935 Oberst
1. Jan. 1939 Generalmajor
1. Aug. 1940 Generalleutnant
1. Juni 1942 General der Infanterie
Auszeichnungen:
Kriegsverdienstkreuz 1. und 2. Klasse mit Schwertern (1. Sept. 1941)
Goldenes Ehrenzeichen der Partei (18. Jan. 1943)
im Nürnberger Kriegsverbrecherprozess gegen das Oberkommando der Wehrmacht (hauptsächlich wegen des Kommissarbefehls) zu lebenslanger Haft verurteilt
Inhaltliche Charakterisierung: Persönliche Erinnerungen (teilweise Tonbandabschriften), Kriegstagebuch, Gutachten, Stellungnahmen, Handakten der Verteidigung
Zitierweise: BArch N 356/...
geb. 14. Febr. 1888 in Wittenberg, gest. 10.Okt.1973
Militärischer Werdegang:
14. März 1905 aus der Hauptkadettenanstalt überwiesen
1. Okt. 1911 Bataillons-Adjutant
1. Okt. 1913 Regiments-Adjutant
30. Juli 1917 stv. Bataiilons-Führer
1. Sept. 1917 Bataillons-kommandeur
19. Febr. 1918 Dienstleistung beim preußischem Kriegsministerium
1. Okt. 1919 Rw.Min RDA 22. März 1916
1. Okt. 1924 Chef 3./Infanterie-Regiment 2
1. Okt. 1927 Rw.Min. Vs A
1. Okt .1932 Kommandeur II./Infanterie-Regiment 6
1. Febr. 1934 Rw.Min. Abteulngsleiter
20. Juli 1935 Abteilungschef
1. Aug. 1938 OKW Amtsgruppe Chef AWA
ab 16. Okt. 1939 Chef des Allgemeinen Wehrmachtamtes im OKW
ab 22. Dez. 1943 Chef des NS-Führungsstabes des OKW
(von 1939 - 1945 verantwortlich für das Kriegsgefangenenwesen)
Beförderungen:
18. Aug. 1906 Leutnant
28. Nov. 1914 Oberleutnant
22. März 1916 Hauptmann
1. Febr. 1929 Major
1. Juni 1933 Oberstleutnant
1. Juni 1935 Oberst
1. Jan. 1939 Generalmajor
1. Aug. 1940 Generalleutnant
1. Juni 1942 General der Infanterie
Auszeichnungen:
Kriegsverdienstkreuz 1. und 2. Klasse mit Schwertern (1. Sept. 1941)
Goldenes Ehrenzeichen der Partei (18. Jan. 1943)
im Nürnberger Kriegsverbrecherprozess gegen das Oberkommando der Wehrmacht (hauptsächlich wegen des Kommissarbefehls) zu lebenslanger Haft verurteilt
Inhaltliche Charakterisierung: Persönliche Erinnerungen (teilweise Tonbandabschriften), Kriegstagebuch, Gutachten, Stellungnahmen, Handakten der Verteidigung
Zitierweise: BArch N 356/...
Reinecke, Hermann, 1888-1973
37 Aufbewahrungseinheiten; 0,1 laufende Meter
Archivbestand
deutsch
Verwandtes Archivgut im Bundesarchiv: Bestände:
RW 6 (OKW / Allgemeines Wehrmachtamt mit nachgeordnetem Bereich)
All Proz
Literatur: Artzt, Heinz: Mörder in Uniform - Organisationen, die zu Vollstreckern nationalsozialistischer Gewaltverbrechen wurden (München 1979)
Gerlach, Christian: Kalkulierte Morde - Die deutsche Wirtschafts- und Vernichtungspolitik in Weißrussland 1941 bis 1944- (Hamburg 2000);
Streit, Christian: General der Infanterie Hermann Reinecke, in: Gerd R. Ueberschär, Hitlers militärische Elite, Band 1, (Darmstadt 1998, S. 203-209)
Ueberschär, Gerd R.: Der Nationalsozialismus vor Gericht: Die alliierten Prozesse gegen Kriegsverbrecher und Soldaten 1943-1952 (Frankfurt am Main 1999)
Vogel, Thomas: Aufstand des Gewissens - militärischer Widerstand gegen Hitler und das NS-Regime 1933-1945 (Hamburg 2000)
RW 6 (OKW / Allgemeines Wehrmachtamt mit nachgeordnetem Bereich)
All Proz
Literatur: Artzt, Heinz: Mörder in Uniform - Organisationen, die zu Vollstreckern nationalsozialistischer Gewaltverbrechen wurden (München 1979)
Gerlach, Christian: Kalkulierte Morde - Die deutsche Wirtschafts- und Vernichtungspolitik in Weißrussland 1941 bis 1944- (Hamburg 2000);
Streit, Christian: General der Infanterie Hermann Reinecke, in: Gerd R. Ueberschär, Hitlers militärische Elite, Band 1, (Darmstadt 1998, S. 203-209)
Ueberschär, Gerd R.: Der Nationalsozialismus vor Gericht: Die alliierten Prozesse gegen Kriegsverbrecher und Soldaten 1943-1952 (Frankfurt am Main 1999)
Vogel, Thomas: Aufstand des Gewissens - militärischer Widerstand gegen Hitler und das NS-Regime 1933-1945 (Hamburg 2000)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 10:58 MESZ