Hans Glere, der Bauerhans genannt, wohnhaft in dem zur Herrschaft Hohenberg zugehörigen Flecken Ergenzingen (Ergoltzingen), verkauft 1 Jauchert Acker in Baisingen an seinen günstigen Junker, den edlen und festen Gall Schütz von Eutingertal, Statthalter der Herrschaft Hohenberg zu Rottenburg am Neckar, und alle seine Erben und Nachkommen für 14 fl und bestätigt die Bezahlung der Kaufsumme. Der Acker liegt vor dem Bühl und in der Zelge gegen Ergenzingen und gibt Hans Finintzen, Bürgermeister zu Horb, jährlich am 11. November (uff Martini) einen ablösigen Zins von 10 ß h und ist ansonsten nur mit dem gewöhnlichen Zehnten belastet. Genannte Anstößer: Veit Bruckner, Klaus Hainburgen und Remigius Dußling (Tußling). Der Aussteller erklärt Rechteverzicht, Bürgschaftsleistung und Schadloshaltung.
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Hans Glere, der Bauerhans genannt, wohnhaft in dem zur Herrschaft Hohenberg zugehörigen Flecken Ergenzingen (Ergoltzingen), verkauft 1 Jauchert Acker in Baisingen an seinen günstigen Junker, den edlen und festen Gall Schütz von Eutingertal, Statthalter der Herrschaft Hohenberg zu Rottenburg am Neckar, und alle seine Erben und Nachkommen für 14 fl und bestätigt die Bezahlung der Kaufsumme. Der Acker liegt vor dem Bühl und in der Zelge gegen Ergenzingen und gibt Hans Finintzen, Bürgermeister zu Horb, jährlich am 11. November (uff Martini) einen ablösigen Zins von 10 ß h und ist ansonsten nur mit dem gewöhnlichen Zehnten belastet. Genannte Anstößer: Veit Bruckner, Klaus Hainburgen und Remigius Dußling (Tußling). Der Aussteller erklärt Rechteverzicht, Bürgschaftsleistung und Schadloshaltung.
Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 38 T 1 Nr. 1101
II Baisingen d 68
23
N[umer]o 65.
177.
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 38 T 1 Gf. und Frh. Schenk von Stauffenbergische Archive: Urkunden
Gf. und Frh. Schenk von Stauffenbergische Archive: Urkunden >> Baisingen
1555 Januar 22 (uff Zinstag nach Sannt Sebastian des hayligen marterers tag)
Gesamtarchiv Schenk von Stauffenberg
Urkunden
Deutsch
Siegler: Auf Bitte des Ausstellers: Hans Kurz, Marschall der Herrschaft Hohenberg.
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Siegel.
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Siegel.
Bruckner; Veit (Baisingen, Rottenburg am Neckar TÜ)
Dußling (Tußling); Remigius (Baisingen, Rottenburg am Neckar TÜ)
Finintzen; Hans (Horb am Neckar FDS)
Glere, Hans (Ergenzingen, Rottenburg am Neckar TÜ)
Haimburg (Hainburg); Klaus (Baisingen, Rottenburg am Neckar TÜ)
Kurz; Hans
Baisingen, Rottenburg am Neckar TÜ; Äcker
Ergenzingen, Rottenburg am Neckar TÜ; Gemeinde; Einwohner
Hohenberg, abgeg. bei Schörzingen, Schömberg BL; Grafschaft
Hohenberg, abgeg. bei Schörzingen, Schömberg BL; Grafschaft, Marschälle
Hohenberg, abgeg. bei Schörzingen, Schömberg BL; Grafschaft, Statthalter
Horb am Neckar FDS; Stadt; Bürgermeister
Rottenburg am Neckar TÜ
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:49 MESZ
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