1738, September 26; Stade Georg II., König von England, Kurfürst von Hannover, belehnt den Amtsvogt Meinhard Christoph Graf und dessen Bruder Johann Friedrich Graf mit der Hausstätte zu Rotenburg, die im Jahr 1643 Burglehensfreiheit erhalten hat und die laut Bericht des verstorbenen Amtsdrosten von Langen zu Rotenburg von dem Gräflich Königsmarck'schen Haus als vormaligem Lehensinhaber des Amtes Rotenburg als After-Lehen vergeben worden ist. Nach der Reduzierung des Amtes Rotenburg im Jahr 1684 sowie abermals im Jahr 1698 ist das Gut mit der besagten Freiheit als Lehen ausgegeben worden. Ausgestellt von der Regierung zu Stade. "Gegeben in unser Stadt Stade am 26ten Septembris des Tausend Siebenhundert und Acht und Dreyßigsten Jahres". Ausf., Perg., dt.; das Regierungssiegel in Metallkapsel anhängend; Unterschriften der Regierungsräte Philipp Adolf von Münchhausen, Sebastian von der Lieth und Bodo Friedrich von Bodenhausen.
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1738, September 26; Stade Georg II., König von England, Kurfürst von Hannover, belehnt den Amtsvogt Meinhard Christoph Graf und dessen Bruder Johann Friedrich Graf mit der Hausstätte zu Rotenburg, die im Jahr 1643 Burglehensfreiheit erhalten hat und die laut Bericht des verstorbenen Amtsdrosten von Langen zu Rotenburg von dem Gräflich Königsmarck'schen Haus als vormaligem Lehensinhaber des Amtes Rotenburg als After-Lehen vergeben worden ist. Nach der Reduzierung des Amtes Rotenburg im Jahr 1684 sowie abermals im Jahr 1698 ist das Gut mit der besagten Freiheit als Lehen ausgegeben worden. Ausgestellt von der Regierung zu Stade. "Gegeben in unser Stadt Stade am 26ten Septembris des Tausend Siebenhundert und Acht und Dreyßigsten Jahres". Ausf., Perg., dt.; das Regierungssiegel in Metallkapsel anhängend; Unterschriften der Regierungsräte Philipp Adolf von Münchhausen, Sebastian von der Lieth und Bodo Friedrich von Bodenhausen.
NLA ST, Rep. 3 VP, Nr. 103
StA Stade Rep. 74 Rotenburg Nr. 603
NLA ST, Rep. 3 VP Urkunden verschiedener Provenienz
Urkunden verschiedener Provenienz >> 2 Bistum/Herzogtum Verden
- 1738
Verzeichnung
Identifikation: Band:
Bodenhausen, Bodo Friedrich v., Regierungsrat Stade
Georg II., König v. England, Kurfürst v. Hannover
Graf, Johann Friedrich, Rotenburg
Graf, Meinhard Christoph, Amtsvogt Rotenburg
Königsmarck, Familie v.
Langen, v., Amtsdrost Rotenburg
Lieth, Sebastian v. d., Regierungsrat Stade
Münchhausen, Philipp Adolf v., Geheimer Rat Stade
Rotenburg, Amt
Rotenburg, Amtsdrost v. Langen
Rotenburg, Amtsvogt Meinhard Christoph Graf
Rotenburg, Burglehen
Rotenburg, Johann Friedrich Graf
Stade, Geheimer Rat Philipp Adolf v. Münchhausen
Stade, Regierung
Stade, Regierungsrat Bodo Friedrich v. Bodenhausen
Stade, Regierungsrat Sebastian v. d. Lieth
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 13:30 MESZ
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