Urkunden betr. den Kirchensatz und die Bruderschaft zu Beutingen
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Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 126 c Bü 1
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 126 c von Neudeck, Herren
von Neudeck, Herren >> Urkunden und Akten
1415-1535
Enthält:
1477 Dez. 22. Wilhelm, Abt des Klosters St. Januarius zu Murhardt, vidimiert auf Bitten des Beringer von Neudeck, Conventualen zu Kamber (Comburg?), zwei inserierte Urkunden:
1415 Mai 6.
Raben von Neudeck und sein Bruder Cuntz einesteils und die Gebrüder Beringer und Gotze von Neudeck anernteils vergleichen sich wegen des Kirchensatzes zu Beutingendahin, daß Raben als der älteste den Kirchensatz verleihen und daß der Kirchensatz nicht aus dem Helm und Geschlecht der von Neudeck kommen soll.
1415 Okt. 14.
Hans von Eycheltzheim vergleicht die obengenannten Parteien der Neudeck wegen des Kirchensatz dahin, daß jeweils der älteste von Neudeck den Kirchensatz verleihen soll. Abschrift. Papier (24. Jan. 1512).
1421 Mai 27 (Dienstag nach Unseres Herrn Fronleichnamstag)
Beringer und Gotz von Neudeck schenken den geistlichen Herren der Bruderschaft zu Beutingen genannte Gülten und Güter zu einer Jahrzeit für ihre Eltern und Vorfahren. Sz. Dietrich von Pfeldelbach, ihr Vetter. Abschrift. Papier von Conrad Knecht, Not. publ., beschädigt (restauriert).
1462 Juni 14 (Montag vor St. Vytus tag)
Albrecht von Neudeck verleiht in Gegenwart des Junkers Lutz Schott, Vogts zu Weinsberg, die Pfründ und Frühmeß zu Wüher, genannt Butingen, dem geistlichen Herrn Johannes Fischer von Halle (Hall) auf 3 Jahre um jährl. 12 fl. Original, Papier, Kerbzettel. Registrum fraternitatis in Beutingen, 26. Aug. 1466, Original, Pergament.
15.., (Donnerstag nach Bartholomei)
Peter Kern, seßhaft zu Beutingen, verkauft den Priestern und Brüdern der Brüderschaft zu Beutingen eine jäjrliche Gült von 10 Böhmischen (Groschen, deren 20 einen Gulden tun) aus seinem Eigengut, einem Krautgarten beim Hl. Kreuz und einem Acker zu Betwang, um 10 fl rh. gegen Wiederlösung. Sr.: Simon von Neudeck. Konzept, Papier, Datum unvollständig
1477 Dez. 22. Wilhelm, Abt des Klosters St. Januarius zu Murhardt, vidimiert auf Bitten des Beringer von Neudeck, Conventualen zu Kamber (Comburg?), zwei inserierte Urkunden:
1415 Mai 6.
Raben von Neudeck und sein Bruder Cuntz einesteils und die Gebrüder Beringer und Gotze von Neudeck anernteils vergleichen sich wegen des Kirchensatzes zu Beutingendahin, daß Raben als der älteste den Kirchensatz verleihen und daß der Kirchensatz nicht aus dem Helm und Geschlecht der von Neudeck kommen soll.
1415 Okt. 14.
Hans von Eycheltzheim vergleicht die obengenannten Parteien der Neudeck wegen des Kirchensatz dahin, daß jeweils der älteste von Neudeck den Kirchensatz verleihen soll. Abschrift. Papier (24. Jan. 1512).
1421 Mai 27 (Dienstag nach Unseres Herrn Fronleichnamstag)
Beringer und Gotz von Neudeck schenken den geistlichen Herren der Bruderschaft zu Beutingen genannte Gülten und Güter zu einer Jahrzeit für ihre Eltern und Vorfahren. Sz. Dietrich von Pfeldelbach, ihr Vetter. Abschrift. Papier von Conrad Knecht, Not. publ., beschädigt (restauriert).
1462 Juni 14 (Montag vor St. Vytus tag)
Albrecht von Neudeck verleiht in Gegenwart des Junkers Lutz Schott, Vogts zu Weinsberg, die Pfründ und Frühmeß zu Wüher, genannt Butingen, dem geistlichen Herrn Johannes Fischer von Halle (Hall) auf 3 Jahre um jährl. 12 fl. Original, Papier, Kerbzettel. Registrum fraternitatis in Beutingen, 26. Aug. 1466, Original, Pergament.
15.., (Donnerstag nach Bartholomei)
Peter Kern, seßhaft zu Beutingen, verkauft den Priestern und Brüdern der Brüderschaft zu Beutingen eine jäjrliche Gült von 10 Böhmischen (Groschen, deren 20 einen Gulden tun) aus seinem Eigengut, einem Krautgarten beim Hl. Kreuz und einem Acker zu Betwang, um 10 fl rh. gegen Wiederlösung. Sr.: Simon von Neudeck. Konzept, Papier, Datum unvollständig
6 St.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
27.11.2025, 15:33 MEZ