Internationale Konferenz Theologischer Mitarbeiter in der Diakonie (Bestand)
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1970-1994
Die Internationale Konferenz Theologischer Mitarbeiter in der Diakonie dient dem regionsübergreifenden Austausch von hauptamtlichen Theologen aus der Diakonie über Fragen des Dienstes und zur gegenseitigen Förderung.
Vorwort: 1870 gründet der spätere Generalsuperintendent Johannes Hesekiel die "Konferenz theologischer Berufsarbeiter der Inneren Mission". Ihr Name wird 1972 geändert: "Internationale Konferenz Theologischer Mitarbeiter in der Diakonie".
Bei der Konferenz treffen sich Theologinnen und Theologen aus der Diakonie alle zwei Jahre 'zum Austausch über Fragen des Dienstes und zur gegenseitigen Förderung' (Präambel der Satzung).
Dem Leitungsgremium (Moderamen) obliegt im wesentlichen das Vorbereiten der Konferenzen und die Kontaktpflege in den Zwischenzeiten.
Eine Besonderheit ist das Zusammenführen von hauptamtlich in der Diakonie Tätigen aus vielen Regionen. Sie macht keine Unterschiede zwischen Landes- und Fachverbänden, Anstalten oder Einrichtungen, zwischen der Hauptgeschäftsstelle des Diakonischen Werkes und den Kreisstellen oder Beratungsstellen, zwischen Anfängern und langjährig Tätigen, auch nicht zwischen Aktiven und Pensionierten.
Im Bereich der DDR gab es eine gleichartige Konferenz, die jeweils in den Zwischenjahren tagte. Gegenseitige Teilnahme an den jeweiligen Konferenzen war nur selten möglich.
Seit den 1970er Jahren lädt die Konferenz auch Theologinnen und Theologen aus der Diakonie anderer Länder ein; Konferenzsprache bleibt weiterhin Deutsch. Ihre europaweite Ausdehnung begründet den internationalen Charakter, der es ermöglichte, 1980 als Mitglied im "Internationalen Verband für Innere Mission und Diakonie" aufgenommen zu werden.
Bei den Akten dieses Bestandes handelt es sich überwiegend um Korrespondenz aus der Zeit 1970 bis 1994, in der Dr. Reinhard Neubauer Vorsitzender der Konferenz Theologischer Mitarbeiter in der Diakonie war.
Hervorzuheben sind die lückenlosen Konferenzberichte und ausführlichen Protokolle.
Die Akten wurden dem ADW 1999 von Dr. Neubauer übergeben.
Im Oktober 2003 wurden die Akten von Frau Claudia Kögler verzeichnet und in das Archivdatenbanksystem AUGIAS eingegeben. Eine Ordnung wurde angesichts der überschaubaren Größe des Bestandes nicht vorgenommen.
Berlin, 27.10.2003
Vorwort: 1870 gründet der spätere Generalsuperintendent Johannes Hesekiel die "Konferenz theologischer Berufsarbeiter der Inneren Mission". Ihr Name wird 1972 geändert: "Internationale Konferenz Theologischer Mitarbeiter in der Diakonie".
Bei der Konferenz treffen sich Theologinnen und Theologen aus der Diakonie alle zwei Jahre 'zum Austausch über Fragen des Dienstes und zur gegenseitigen Förderung' (Präambel der Satzung).
Dem Leitungsgremium (Moderamen) obliegt im wesentlichen das Vorbereiten der Konferenzen und die Kontaktpflege in den Zwischenzeiten.
Eine Besonderheit ist das Zusammenführen von hauptamtlich in der Diakonie Tätigen aus vielen Regionen. Sie macht keine Unterschiede zwischen Landes- und Fachverbänden, Anstalten oder Einrichtungen, zwischen der Hauptgeschäftsstelle des Diakonischen Werkes und den Kreisstellen oder Beratungsstellen, zwischen Anfängern und langjährig Tätigen, auch nicht zwischen Aktiven und Pensionierten.
Im Bereich der DDR gab es eine gleichartige Konferenz, die jeweils in den Zwischenjahren tagte. Gegenseitige Teilnahme an den jeweiligen Konferenzen war nur selten möglich.
Seit den 1970er Jahren lädt die Konferenz auch Theologinnen und Theologen aus der Diakonie anderer Länder ein; Konferenzsprache bleibt weiterhin Deutsch. Ihre europaweite Ausdehnung begründet den internationalen Charakter, der es ermöglichte, 1980 als Mitglied im "Internationalen Verband für Innere Mission und Diakonie" aufgenommen zu werden.
Bei den Akten dieses Bestandes handelt es sich überwiegend um Korrespondenz aus der Zeit 1970 bis 1994, in der Dr. Reinhard Neubauer Vorsitzender der Konferenz Theologischer Mitarbeiter in der Diakonie war.
Hervorzuheben sind die lückenlosen Konferenzberichte und ausführlichen Protokolle.
Die Akten wurden dem ADW 1999 von Dr. Neubauer übergeben.
Im Oktober 2003 wurden die Akten von Frau Claudia Kögler verzeichnet und in das Archivdatenbanksystem AUGIAS eingegeben. Eine Ordnung wurde angesichts der überschaubaren Größe des Bestandes nicht vorgenommen.
Berlin, 27.10.2003
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
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