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Petrus Paulus Vergerio, päpstlicher Protonotar und Nuntius Paul
III. an den römischen, ungarischen und böhmischen König Ferdinand und an
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1531-1540
1536 Juni 10
Ausfertigung, Pergament, an Schnur angehängtes Siegel fehlt
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum Oeniponti Brixinensis diocesis anno a nativitate Domini millesimo quingentesimotricesimosexto quarto idus Iunii pontificatus prelibati sanctissimi in Christo patris et domini nostri domini Pauli divina providentia pape tertii anno secundo
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Petrus Paulus Vergerio, päpstlicher Protonotar und Nuntius Paul III. an den römischen, ungarischen und böhmischen König Ferdinand und an das ganze Reich mit der Befugnis eines Legatus a latere, erteilt Johann [II. von Henneberg], gewählter und bestätigter Abt von Fulda, seinen Nachfolgern, Ordensbrüdern und den Weltgeistlichen des Klosters das Recht, während der geistlichen Handlungen ein weißes Obergewand (superpelliceo) wie die Weltgeistlichen zu tragen; dadurch soll das unordentliche, vielgestaltige Bild des Klerus während der Messfeier vereinheitlicht werden. Das Privileg verleiht Vergerio gemäß einem ihm verliehenen päpstlichen Privileg; kirchliche Gesetze stehen dem nicht entgegen. Siegelankündigung. Ausstellungsort: Innsbruck. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite)
Vermerke (Urkunde): Siegler: Petrus Paulus Vergerio
Auf der Plica rechts: (CL. Otto... [?]).
Unter der Plica links: (Othonellus).
Unter der Plica unter den Siegelschnüren: (Visa).
Auf der Rückseite: (Registrata C. Vergerii).
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.