Peter Frey zu Liebenweiler verkauft an Kaplan und Frühmesse zu Achberg 6 1/2 Schilling Pfennig Landeswährung ewigen Zinses, zahlbar jährlich an Martini aus seiner Wiese auf dem Hofacker zu Liebenweiler (Anlieger: Hans Betten' Briel, Michel Lantz), aus seinem Anger daselbst samt einem Egerbaum und 2 Nußbäumen zu Liebenweiler. Das ganze Gut gültet nach Bregenz 5 Pfennig, nach Weingarten 1 Imri 1 Viertel Nuss, dem Hl. nach Esseratsweiler 10 Schilling Pfennig. Frau Rachel vom Sirgenstein geb. von Schellenberg hat ihm 6 1/2 Pfund Pfennig bar gegeben. Bei saumseliger Zahlung können der Kaplaneipfleger und die Kapläne sich nach Brauch und Recht der Herrschaft Achberg an die vorgenannten Unterpfänder halten. Der Zins kann an Martini mit 6 1/2 Pfund abgelöst werden.
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Peter Frey zu Liebenweiler verkauft an Kaplan und Frühmesse zu Achberg 6 1/2 Schilling Pfennig Landeswährung ewigen Zinses, zahlbar jährlich an Martini aus seiner Wiese auf dem Hofacker zu Liebenweiler (Anlieger: Hans Betten' Briel, Michel Lantz), aus seinem Anger daselbst samt einem Egerbaum und 2 Nußbäumen zu Liebenweiler. Das ganze Gut gültet nach Bregenz 5 Pfennig, nach Weingarten 1 Imri 1 Viertel Nuss, dem Hl. nach Esseratsweiler 10 Schilling Pfennig. Frau Rachel vom Sirgenstein geb. von Schellenberg hat ihm 6 1/2 Pfund Pfennig bar gegeben. Bei saumseliger Zahlung können der Kaplaneipfleger und die Kapläne sich nach Brauch und Recht der Herrschaft Achberg an die vorgenannten Unterpfänder halten. Der Zins kann an Martini mit 6 1/2 Pfund abgelöst werden.
Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Ho 159 T 3 Nr. 9
NVA II 12560
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Ho 159 T 3 Deutschordensherrschaft Achberg: Urkunden
Deutschordensherrschaft Achberg: Urkunden >> Titelaufnahmen
1558 Oktober 6 (Do n. Michael)
Deutschordensherrschaft Achberg
Urkunden
Aussteller: Frey, Peter, Liebenweiler
Siegler: Sirgenstein, Eit vom, Oberreitnau, Junker des Peter Frey zu Liebenweiler
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: vom S. nur Rest erhalten, die Pressel aus einer gleichzeitigen Urk. herausgeschnitten
Vermerke: Auf der Rückseite: Ist abgelöst und nicht mehr gültig [18. Jh.]
Siegler: Sirgenstein, Eit vom, Oberreitnau, Junker des Peter Frey zu Liebenweiler
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: vom S. nur Rest erhalten, die Pressel aus einer gleichzeitigen Urk. herausgeschnitten
Vermerke: Auf der Rückseite: Ist abgelöst und nicht mehr gültig [18. Jh.]
Frey, Peter, Liebenweiler
Lantz, Michel, Liebenweiler
Schellenberg, von; Rachel, verheiratete von Sürgenstein
Sirgenstein s. Sürgenstein
Sürgenstein von Sürgenstein, Eit von
Sürgenstein von Sürgenstein, Rachel von, geb. von Schellenberg
Achberg RV
Bregenz [A]
Liebenweiler: Achberg RV
Oberreitnau, Lindau LI
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:47 MESZ
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