Beilagen zu den Protokollverhandlungen des Dekans Heinrich Josef Wetzer
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B 0038 / 77
B 0038 Philosophische Fakultät (1460-1935)
Philosophische Fakultät (1460-1935)
1836-1837
Enthält: u.a.: Übergabe des philologischen Seminars von Professor Karl Zell an Professor Anton Baumstark; Antrag von Professor Gustav Friedrich Wucherer zur Herstellung einer geeigneten Lokalität für den Gebrauch eines Sonnenmikroskops des physikalischen Kabinetts; Beschaffung von Büchern; Wechsel des Professors Anselm Feuerbach von Speyer nach Freiburg; Beschlagnahme von Zeugnissen des Studenten August Joachim wegen Nichtzahlungen seiner Schulden; Rechtfertigung des Anton Werber für sein Verhalten während der Prüfuund G. Göth, Bibliothekar bei Erzherzog Johann von Österreich, um Verleihung der Doktorwürde; Befreiung von Karl Kirn, Carl Rolfuß, Ludwig Wolfinger, Joseph Baptist Schweiger, Karl Hönig, Xaver Vogt, Joseph Adolf Marquier, Hermann Ferdinand Erggelet, Alexander Hug, Julius Gebhard, Joseph Burger, Bernhard Schuhmacher, Joseph Himmelspach, Matthias Schinder, Maximilian Mehrle, Joseph Küffert, Fidel Riesterer, Ferdinand Krauth, Franz Rapp, Martin Stoll und Joseph Rau von den Kollegiengeldern; Inscriptionsliste 1836 und das Wintersemester 1836/1837; Urlaub des Professors Gustav Friedrich Wucherer für eine Badekur; Ausstellung eines Tätigkeitszeugnisses für Fedor Alban von Katow als Lector der französischen und englischen Sprache, Joseph Schaal als Lector der französischen und italienischen Sprache und Theodor Rottels; Wechsel des Professors Heinrich Schreiber von der theologischen zur philosophischen Fakultät als Professor für historische Hilfswissenschaften; Verleihung der Doktorwürde an Bronislaus Ferdinand TrenFriedrich Rees, Joseph Reichard, Franz Schwab und August Waiderle; Festanstellung von Fidel Singer als Lector der französischen, englischen und italienischen Sprache; Bericht des Professors Gustav Friedrich Wucherer über die Prüfung der Studenten Andreas Helmle, Heinrich von Neuenstein und Martin Knöbel; Besoldung von Theodor Rottels; Ernennung von Wilderich Weick zum außerordentlichen Professor; unerlaubter Besuch von Kollegien; Beschwerde des Professors Anselm Feuerbach über die beleidigende Antrittsrede Baumstark; Übertragung der Aufsicht über das Münzkabinett an Professor Anselm Feuerbach; Erkrankung von Professor Karl Philipp Reidel und Versetzung in den Ruhestand; Erstellung eines Vorlesungsverzeichnisses; Klärung der Stellung der Professoren Wildrich Weick und Georg Adam Eisengrein; Bitte von Dr. Volkmuth um Zulassung als Privatdozent; Einführung eines neuen Studienplans; Verzeichnis der gehaltenen Vorlesungen und Collegien mit Zuhörern; Erstellung eines Vorlesungsverzeichnisses; Durchführung der Prüfuungen
Phil. Fak.
1 Fasz.
Sachakte
Reidel, Karl Philipp
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
18.08.2025, 10:06 MESZ