Klage des M. Berndt Schloess ./. Notar Bernard Wentrup auf der Lütkenstegge. Streit um den Nachlass des Gerhard Bellering in Ksp. Rinkerode. Der Beklagte und die Frau des Klägers, Katharina Boers, wollen die nächsten Verwandten sein. Der Vater des Beklagten war der Schneider Bernard Wentrup in M., dessen Vater war Johan Wentrup. Tante des Beklagten ist Anna Wentrup in Soest. Johan Wentrup war angeblich ein Bruder des Vaters des Erblassers.
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Klage des M. Berndt Schloess ./. Notar Bernard Wentrup auf der Lütkenstegge. Streit um den Nachlass des Gerhard Bellering in Ksp. Rinkerode. Der Beklagte und die Frau des Klägers, Katharina Boers, wollen die nächsten Verwandten sein. Der Vater des Beklagten war der Schneider Bernard Wentrup in M., dessen Vater war Johan Wentrup. Tante des Beklagten ist Anna Wentrup in Soest. Johan Wentrup war angeblich ein Bruder des Vaters des Erblassers.
B-C Civ, 1626
B-C Civ Causae Civiles (Zivilprozessakten)
Causae Civiles (Zivilprozessakten) >> 1601-1700
(1624, 1627, 1633) 1636 - 1637
Darin: Anlage 1 (Original): 20.1. 1624. Raban Dietrich Ovelacker, Komptur des Deutschen Ordens, erlaubt seinem Eigenhörigen Henrich Holdtkamp u. Frau Else im Ksp. Rinkerode, von Henrich Modersohn in M. auf der Hundtstegge 25 Rth. aufzunehmen und dafür den Hirtzkamp zu verpfänden. Siegel Ovelacker. Anlage 2 (Ausfertigung): 30.11. 1627. Zeller Henrich Holtkamp verkauft dem Gordt zu Bellering im Ksp. Rinkerode den Hertzkamp u. 4 Stücke Land uffm Sumeren und ein Stück, das an Creutzheggen Moesgarten grenzt, auf 9 Jahre. Er verpfändet den Brief, Anlage 1., den er vom Fleischhauer Henrich Modersohn wieder eingelöst und dann dem Schneider Berndt Wentrup wegen eines Darlehens von 45 Talern versetzt hat. Zeugen: Wentrup u. Bernard Sodeman. Notar: Johan Bocholtz auf der Gronenstegge. Anlage 3 (Original): 27.8. 1633. Vor dem Stadtrichter Dr. Johan Römer bezeugen Henrich Meinertz und Bernard Wentrup die eheliche Geburt des Bernhard Ballerman, Sohn der Eheleute Gerdt Ballerman u. Katharina Freisfeldt in Rinkerode. Erwähnt werden Elisabeth und Margarete zu Bellering, die als Leibeigene die Erbschaft nicht annehmen können, Schwestern des Erblassers; Lübbert Brunsman in Rinkerode; Franz Wiggerman in Ascheberg; die Notare Herman Floege, Martin Koster und Wilhelm Amesbeck; Bernard Kobbing; Johan Modersohn; Wandschneider Henrich Schmitz; Eberhard Wibbertman; Johan Brunsman senior u. junior in Rinkerode; Gerhard zum Damme; Klaus Berteling; Henrich Frintrup; Johan Freisfeldt im Ksp. Ascheberg; Domküster Johan Beckhaus; Ratsherr Henrich Körding; Bernard Schmedding; Herman zum Mersche,- Andreas Drees, Barthold Beinen u. Notar Bernard Eickholtz in Soest.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:18 MEZ