Karl Weck: Unterlagen zur Gaststätte / Restaurant an der heutigen Friedrich-Ebert-Straße 101
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Kl - 1126
Kleine Erwerbungen
Kleine Erwerbungen >> 01. Kleiner Nachlass (verschiedenes)
1897 - 1941
Enthält: Kaufvertrag zwischen Witwe Carl Robert Clauberg und Kinder als Verkäufer und Carl Weck als Ankäufer, 1897; Grundbucheintragung und -auszug, 1898; Schenkungsvertrag unter Ehegatten seitens Carl Weck, 1899; Dienstvertrag zwischen Karl Weck und dem Bierhändler Max Peters (Arbeitsvertrag), 1907; "Wirtschafts-Concession 1891 - 31. Juli 1929" (allerdings nur Umschlag, ohne Inhalt); Notariatsurkunden, 1907, 1928, 1933; Aufstellungen von Schenkungen des Karl Wecks an seine Töchtern Margarethe, Emilie und Alice, 1920; "Rosetten-Garantie" der Solinger Stadt- und Kreisbahn, 1923 (Garantie für die an der Hauptstraße 203 angebrachte Isolation in Form einer gusseisernen ornamentalen Rosette zum Tragen von Querdrähten); Protokoll zur Erbsache Pauline Weck, geb. Schmidt, 1933
Archivale
Darin: 3 Rechnungen für Möbel, die zur Hochzeit von Alice Weck mit Max Laurich im August / November 1941 angeschafft worden sind (Möbelhaus Albert, Betten- und Polsterwarengeschäft Paul Balke, Linoleum-Spezial-Geschäft C. Coester); Nachruf (als Zeitungsartikel und als Anzeigen der Wirte-Innung Solingen, des MGV "Frohsinn" Schafenhaus und Ortsverband der Kriegervereine Wald) und Sterbeanzeige der Familie von Karl Weck (aus: Bergische Zeitung vom 30.10.1931); Programme: Fest-Feier aus Anlaß des 50jährigen Bestehens der Schule Wald II am 30.01.[o.J.] (Veranstalter: Schulverein Wald II), 25. Stiftungs-Fest des Fleischer-Gesellen-Vereins Ohligs am 25.06.1922, Feier des 10jährigen Bestehens der Wirte-Innung Solingen am 03.04.1924; Sonderbeilage der Westdeutschen Sängerzeitung vom September 1934: "40 Jahre Mgv. "Frohsinn" Gräfrath-Schafenhaus"; kleines Konvolut von Notgeldscheine: Hunderttausend Mark der Stadt Gräfrath (1923, 2 Stück), Zwei Mark als Darlehnskassenschein der Reichsschuldenverwaltung Berlin (1920), Gutscheine über zehn Pfennig der Stadtgemeinde Höhscheid (1920, 2 Stück), Gutscheine über zehn Pfennig der Stadtgemeinde Köln (1918, 1919, 1920, 4 Stück), Gutschein über 50 Pfennig der Stadtgemeine Köln (1920), Gutschein über fünf Pfennig der Stadt Elberfeld (1920)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:20 MEZ