Ernennung von Francesco Farsarelli zum Captoro Conestabile
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D 0020 / 9
D 0020 Italienische Urkunden des Freiherrn von Steckhorn (1732-1850)
Italienische Urkunden des Freiherrn von Steckhorn (1732-1850)
1832
Enthält: 1832 Februar 15, Konservatorenpalast auf dem Kapitol in Rom
Regest: Die Konservatoren der Stadt Rom ernennen Francesco Farsarelli zum Capotoro Conestabile der städtischen Miliz, genannt die Kompanie der Capotori, und bestätigen die Kompatabilität dieses Amtes mit dem als Koadjutor. Wegen des Todes von Giuseppe Caroselli, Capotoro, wird Francesco Farsarelli, bisher Kapitänsoberadjutant der städtischen Miliz genannt die Kompanie der Capotori und Conestabili Roms, wegen seiner Leistung und aus Anciennität, da er seit dem 9.8.1800 im Dienst bei der Miliz ist, zum Capotoro und Conestabile der Miliz ernannt. Es wird die Kompatabilität dieses Amtes mit seinem ihm am 26.11.1825 von Leo XII. gewährtem Amt als Koadjutor von Giovanni Pagliucchi, Capotoro Oberadjutant der römischen Truppen und Inspekteur in den päpstlichen Vorzimmern, erklärt, was jedoch keinen Präzedenzfall darstellen soll. Er hat das Anrecht auf alles, was Pagliucchi per Spezialpatent vom 15.7.1818 zugestanden wurde, und auf alle Verpflichtungen, Ehre, Privilegien, Regalien, Einkünfte, gewisse wie ungewisse, des Amtes als Capotoro und Conestabile. Dies wird allen Offizieren und Mitgliedern der Kompanie zur Kenntnisnahme gesagt.
Zeugen: Paolo Martinez, Konservator, G. B. (vermutl. Giovanni Battista) Markgraf v. Olgiati, Konservator, Pietro de Vecchi, Prior, Filippo can.co Marchetti, Sekretär.
Ausstellungsort: Konservatorenpalast auf dem Kapitol in Rom.
Formalbeschreibung: Ausfertigung Pergament, italienisch, 47x33,5 cm; 1 Siegel des Ausstel¬lers aufgedrückt.
Bemerkungen: Die Urkunde hat links, oben und rechts einen gemalten Rand, als Briefkopf ist das Wappen Roms gemalt, am Textbeginn ist die Majuskel E hervorgehoben. Unten rechts steht der Vermerk: Reg: al Fog: 28, die Zahl ist unterstrichen. Auf der Rückseite steht am Rand links vertikal: Signore Francisco Farsarelli Capitano della Milizia Ca[poto¬ro].
Regest: Die Konservatoren der Stadt Rom ernennen Francesco Farsarelli zum Capotoro Conestabile der städtischen Miliz, genannt die Kompanie der Capotori, und bestätigen die Kompatabilität dieses Amtes mit dem als Koadjutor. Wegen des Todes von Giuseppe Caroselli, Capotoro, wird Francesco Farsarelli, bisher Kapitänsoberadjutant der städtischen Miliz genannt die Kompanie der Capotori und Conestabili Roms, wegen seiner Leistung und aus Anciennität, da er seit dem 9.8.1800 im Dienst bei der Miliz ist, zum Capotoro und Conestabile der Miliz ernannt. Es wird die Kompatabilität dieses Amtes mit seinem ihm am 26.11.1825 von Leo XII. gewährtem Amt als Koadjutor von Giovanni Pagliucchi, Capotoro Oberadjutant der römischen Truppen und Inspekteur in den päpstlichen Vorzimmern, erklärt, was jedoch keinen Präzedenzfall darstellen soll. Er hat das Anrecht auf alles, was Pagliucchi per Spezialpatent vom 15.7.1818 zugestanden wurde, und auf alle Verpflichtungen, Ehre, Privilegien, Regalien, Einkünfte, gewisse wie ungewisse, des Amtes als Capotoro und Conestabile. Dies wird allen Offizieren und Mitgliedern der Kompanie zur Kenntnisnahme gesagt.
Zeugen: Paolo Martinez, Konservator, G. B. (vermutl. Giovanni Battista) Markgraf v. Olgiati, Konservator, Pietro de Vecchi, Prior, Filippo can.co Marchetti, Sekretär.
Ausstellungsort: Konservatorenpalast auf dem Kapitol in Rom.
Formalbeschreibung: Ausfertigung Pergament, italienisch, 47x33,5 cm; 1 Siegel des Ausstel¬lers aufgedrückt.
Bemerkungen: Die Urkunde hat links, oben und rechts einen gemalten Rand, als Briefkopf ist das Wappen Roms gemalt, am Textbeginn ist die Majuskel E hervorgehoben. Unten rechts steht der Vermerk: Reg: al Fog: 28, die Zahl ist unterstrichen. Auf der Rückseite steht am Rand links vertikal: Signore Francisco Farsarelli Capitano della Milizia Ca[poto¬ro].
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
18.08.2025, 10:07 MESZ