Kläger: Theodor Lavezzari, Kaufmann und Bürger zu Hamburg (Beklagter).- Beklagter: Johann Heinrich Tode, Prokurator in Hamburg, in Untervollmacht des Lt.08.David Schwartz als Bevollmächtigter des Giovanni Antonio Pini Matti, Galanteriewarenhändler in Braunschweig, und der anderen Erben der Flaminia Massi (Kläger).- Streitgegenstand: Appellationis tertiae cum ordinatione; Kautionsleistung und Zinszahlungen für Erbgelder in einem Streit um die Erbschaft der Catharina Massi
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Kläger: Theodor Lavezzari, Kaufmann und Bürger zu Hamburg (Beklagter).- Beklagter: Johann Heinrich Tode, Prokurator in Hamburg, in Untervollmacht des Lt.08.David Schwartz als Bevollmächtigter des Giovanni Antonio Pini Matti, Galanteriewarenhändler in Braunschweig, und der anderen Erben der Flaminia Massi (Kläger).- Streitgegenstand: Appellationis tertiae cum ordinatione; Kautionsleistung und Zinszahlungen für Erbgelder in einem Streit um die Erbschaft der Catharina Massi
211-2_L 26 Teil 2
L 619
211-2 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> L
1767-1793
Enthält: Prokuratoren: Kläger: Dr. Johann Gotthard Hert. Beklagter: Dr. Christian Jakob von Zwierlein (senior) (1787), Dr. Caspar Friedrich von Hofmann (1789).- Instanzen: Obergericht 1772-1785. 2. Reichskammergericht 1787-1793 (1786-1793).- Darin: Bilanzen und Vermögensaufstellung, Abrechungen über Beerdigungs- und Trauerjahrskosten sowie Versteigerungserlöse von Juwelen, Silbersachen, Pferden und Wagen aus der Zeit 1767-1784; Kaufbrief von 1784 über den Verkauf eines Brauerbes am Grimm durch den Kläger an Johann Hinrich Bargmann; Kaufbrief von 1784 über den Verkauf eines Gartens in Eppendorf durch den Kläger an Matthias Julius Belitz; Eintrag ins Pinneberger Amtsbuch über den Verkauf einer Koppel in Lokstedt durch den Kläger an Albert Timmermann, Vogt in Eppendorf; Taxierung des Brauerbes am Grimm und des Gartens in Eppendorf durch die Rats-Maurer- und Zimmermeister Nicolaus Diederich Petersen, Johann Wolfgang Meyerhoff und Johann Caspar Pültz 1784; Urkunde über die Ablehung der Appellation an das Reichskammergericht 1783; "Schreiben um Bericht" des Reichskammergerichtes von 1786; gutachtliche Äußerung Hamburger Prokuratoren 1788 über die Förmlichkeiten bei der Appellation an das Reichskammergericht.
Archivale
Verwandte Bestände / Verzeichnungseinheiten: 741-4_S11237 (Bestelleinheit) [Mikroverfilmung von]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
07.03.2025, 11:57 MEZ