Geburtsbrief
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A 2 d (Geburtsbriefe) Nr. A 2 d (Geburtsbriefe) Nr. 6233
A 2 d (Geburtsbriefe) Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 12-17a)
Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 12-17a) >> Bd. 16 Geburtsbriefe 1796-1822
1796 November 3
Regest: Bürgermeister und Richter des Stadtgerichts zu Pfullingen bezeugen: Anna Maria Landenberger, die sich in Reuttlingen durch Verheiratung an Michael Rösser, Messerschmied und ledigen Bürgerssohn niederlassen will, ist als eheliche Tochter des weiland Lorenz Landenberger, gewesenen Bürgers und Papierergesellen, und der Regina Judita geb. Heinlin den 18. Juni 1770 geboren und sofort getauft worden.
Taufzeugen: Ulrich Bek, Ratsverwandter, Johannes Heinlin, Weber, und Friderika Judita, Tochter des Bürgermeister Löhlin. Sie ist von Leibeigenschaft ganz frei. Sie bekommt von ihrer Mutter mit Genehmigung ihres Stiefvaters Stephan Nonnenmacher neben einer anständigen Aussteuer zu ihrer Verheiratung 300 fl bares Geld, nämlich 200 fl pro dote (= als Mitgift) und 100 fl als Darlehen ohne Verzinsung. Ausserdem hat sie auf Todesfall noch ein annehmliches Mütterliches zu hoffen.
In der Folge versprechen die Eltern noch weitere 100 fl als Darlehen.
Dorsal-/Marginalvermerke: Auf der Rückseite: Verlesen und die Landenbergerin zur Bürgerin angenommen.
Taufzeugen: Ulrich Bek, Ratsverwandter, Johannes Heinlin, Weber, und Friderika Judita, Tochter des Bürgermeister Löhlin. Sie ist von Leibeigenschaft ganz frei. Sie bekommt von ihrer Mutter mit Genehmigung ihres Stiefvaters Stephan Nonnenmacher neben einer anständigen Aussteuer zu ihrer Verheiratung 300 fl bares Geld, nämlich 200 fl pro dote (= als Mitgift) und 100 fl als Darlehen ohne Verzinsung. Ausserdem hat sie auf Todesfall noch ein annehmliches Mütterliches zu hoffen.
In der Folge versprechen die Eltern noch weitere 100 fl als Darlehen.
Dorsal-/Marginalvermerke: Auf der Rückseite: Verlesen und die Landenbergerin zur Bürgerin angenommen.
Beschreibstoff: Pap.
Archivale
Zeugen / Siegler / Unterschriften: Bürgermeister und Gericht: 4 Unterschriften
Papiersiegel und Unterschrift des Oberamtmanns Joh. Rümelin
Die Angaben über Heiratgut und Darlehen bestätigen Stiefvater und Mutter. Da sie nicht schreiben können, unterschreibt auf ihr Ersuchen Johannes Eber
Genetisches Stadium: Or.; gedrucktes Formular
Papiersiegel und Unterschrift des Oberamtmanns Joh. Rümelin
Die Angaben über Heiratgut und Darlehen bestätigen Stiefvater und Mutter. Da sie nicht schreiben können, unterschreibt auf ihr Ersuchen Johannes Eber
Genetisches Stadium: Or.; gedrucktes Formular
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.03.2025, 11:14 MEZ