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Mainz (Stadt): Philipp Truchsess (Dapiser) von Alzey (Alceya) und seine Ehefrau Cristina von Stalinberch verkaufen dem Kloster Marienborn ihren Ho...
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Urkunden der ehemaligen Provinz Rheinhessen >> 11 Orte, Buchstabe M >> 11.1 Mainz >> 11.1.53 Mainz (Stadt)
1261 März 1
Mainz, Deutschordenskommende
Ausfertigung, Pergament, drei anhägende Wachssiegel, zwei weitere Siegel fehlen
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Acta sunt hec anno domini 1261 kalendas martii
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Mainz (Stadt): Philipp Truchsess (Dapiser) von Alzey (Alceya) und seine Ehefrau Cristina von Stalinberch verkaufen dem Kloster Marienborn ihren Hof als Eigengut (curiam nostri allodii) zu Groß (Graz) mit allem Zubehör für 60 Malter Weizen Wormser Maß ewige Pension, die sie den Mönchen des Klosters um 100 Mark Kölnischer Denare weiterverkauft haben.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: Kauffbrieff von Philipp von Alzey dem Closter Maribon....allodium de graz
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Bruder Otto und sein Genosse vom Predigerorden; Gorzo, Schultheiß; Lufrid Paltenere und Schotto, Brüder; Rode und Heinrich, Brüder
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller, sein Vater, der ältere Schultheiß; Wolfram von Lewinstein und sein Sohn Embercho und der Herr Masung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.