Stefan Dietlmair und Hans Pertzl, beide zu Kager, verkaufen als Vormünder für die Kinder des verstorbenen Ehepaars Hans und Kunigunde Ringshantl (Ringshaudtl), nämlich Leonhard, Andreas, Jörg, Paul, Anna, Barbara und Ursula, mit Wissen der Hofmarksherrschaft [St. Emmeram] als Obervormundschaft (obristen vormundern) das sogenannte Hofgut mit Haus, Hofstatt, Weingarten und Äckern sowie einem weiteren Acker in der Hofmark Kager an Wolfgang Mairbeck und seine Ehefrau Barbara zu Kager und quittieren ihnen die Zahlung einer ungenannten Summe Geld. S: Abt Erasmus [II. Nittenauer] von St. Emmeram
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Stefan Dietlmair und Hans Pertzl, beide zu Kager, verkaufen als Vormünder für die Kinder des verstorbenen Ehepaars Hans und Kunigunde Ringshantl (Ringshaudtl), nämlich Leonhard, Andreas, Jörg, Paul, Anna, Barbara und Ursula, mit Wissen der Hofmarksherrschaft [St. Emmeram] als Obervormundschaft (obristen vormundern) das sogenannte Hofgut mit Haus, Hofstatt, Weingarten und Äckern sowie einem weiteren Acker in der Hofmark Kager an Wolfgang Mairbeck und seine Ehefrau Barbara zu Kager und quittieren ihnen die Zahlung einer ungenannten Summe Geld. S: Abt Erasmus [II. Nittenauer] von St. Emmeram
Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden, BayHStA, Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden 3338
KU Regensburg-St. Emmeram F. 245
Registratursignatur/AZ: Kasten 5, Schublade Nr. 19, Nr. 9
Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden
Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden >> IV. 1501-1600
1556 August 24
Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden
Perg.
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: an Pergamentpressel anhängendes Siegel
Überlieferung: Ausf.
Sprache: dt.
Originaldatierung: Beschehen an sand Bartlmeestag des heilligen zwelfpotn als man zelt nach Cristi geburt funftzehenhundert und sechsundfunftzigisten jar
Medium: A = Analoges Archivalie
Erläuterung des Schadens: Siegelschale am Rand beschädigt
Jahr: 1556
Monat: 8
Tag: 24
Äußere Beschreibung: 27x34 cm
Überlieferung: Ausf.
Sprache: dt.
Originaldatierung: Beschehen an sand Bartlmeestag des heilligen zwelfpotn als man zelt nach Cristi geburt funftzehenhundert und sechsundfunftzigisten jar
Medium: A = Analoges Archivalie
Erläuterung des Schadens: Siegelschale am Rand beschädigt
Jahr: 1556
Monat: 8
Tag: 24
Äußere Beschreibung: 27x34 cm
Dietlmair: Stefan, zu Kager
Pertzl: Hans, zu Kager
Ringshantl: Hans, zu Kager
Ringshantl: Kunigunde, Ehefrau von Leonhart
Ringshantl: Leonhart, Sohn von Hans
Ringshantl: Andreas, Sohn von Hans
Ringshantl: Jörg, Sohn von Hans
Ringshantl: Paul, Sohn von Hans
Ringshantl: Anna, Tochter von Hans
Ringshantl: Barbara, Tochter von Hans
Ringshantl: Ursula, Tochter von Hans
Mairbeck: Wolfgang, zu Kager
Mairbeck: Barbara, Ehefrau von Wolfgang
Nittenauer: Erasmus II., Abt von St. Emmeram
Kager (krfr.St. Regensburg): Hofgut
Kager (krfr.St. Regensburg): Äcker
Kager (krfr.St. Regensburg), Hofmark des Reichsstifts St. Emmeram
Regensburg (krfr.St.), St. Emmeram (Reichsstift): Äbte \ Erasmus II. Nittenauer
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:35 MESZ
CC0 1.0 Universell