Vereinigte Breisgauer Archive (Vorderösterreich u. a.) (Bestand)
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Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 21
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe (Archivtektonik) >> Ältere Bestände (vornehmlich aus der Zeit des Alten Reichs) >> Urkunden >> Größere Territorien >> Vereinigte Breisgauer Archive (Vorderösterreich u. a.)
764-1815, 1824, 1831, 1854
Überlieferungsgeschichte
Mischbestand, angelegt im Provinzialarchiv Freiburg bzw. seit 1840 im Generallandesarchiv aus Urkunden der Archive von Baden-Durlach, Vorderösterreich, Württemberg, Bayern, Preußen und dem Elsaß, der Deutschordenskommende und des Klarissenklosters in Freiburg, der Klöster Alpirsbach und St. Gallen, der Herrschaften Lupfen und Sickingen, der Städte Bräunlingen, Breisach und Freiburg sowie badischer Amts- und Gerichtsregistraturen über Besitz im Breisgau und angrenzender Gebiete. Einreihung der ältesten Urkunden in Bestände C-E und Rödelselekt
Inhalt und Bewertung
Generalia, badische Orte A-Z, nichtbadische Orte A-Z
Vorwort: Der Bestand 21 - Vereinigte Breisgauer Archive - umfasst 8550 Nummern bzw. 57,5 Regalmeter und ist hinsichtlich der in ihm zusammengeführten Provenienzen bunt gemischt. In seinem Kern besteht er aus dem auf den Breisgau bezogenen Urkundenarchiv Vorderösterreichs sowie aus den Urkundenarchiven der badischen Markgrafschaften Hochberg, Rötteln und Sausenberg. Hinzu kommen landschaftlich bezogene Teile der Urkundenarchive der Landgrafschaft Lupfen-Stühlingen, der Deutsch-Ordens-Kommende Freiburg, des Klarissen- Klosters in Freiburg und des Klosters St. Gallen (Ebringen, Norsingen), Urkunden bezüglich der 1806 von Baden erworbenen altwürttembergischen Gebiete im Kinzig- und Gutachtal (Schiltach, Hornberg) und die Urkunden der stattlichen, 1809 von Baden erworbenen Herrschaft Sickingen um Ebnet und Kirchzarten sowie vielerlei sonstige, größere und kleinere Provenienzsplitter. Entsprechend zeitlich gestreckt gelangten alle diese Urkunden ins Generallandesarchiv und seine Vorgängerarchive. 1880 begann Karl Hartfelder mit der Ordnung und Verzeichnung des umfangreichen Bestands, die Reinschrift des Bandrepertoriums war endlich 1909 abgeschlossen. Um die vielen verschiedenen Provenienzen evident zu halten, fügte man schon damals dem Laufregister ein Verzeichnis der Provenienzen hinzu und vermerkte, soweit möglich, bei jeder einzelnen Urkunde deren Herkunft. Die nunmehr mit Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft für den Internetauftritt hergestellte Konversion des handschriftlichen Repertoriums wurde durch Frau Daniela Wabbel mit genormten Ortsdeskriptoren angereichert, die Endredaktion besorgte Kurt Andermann.
Verzeichnis der Provenienzen: Alpirsbach, Kloster Baden-Baden, Markgrafschaft Baden-Durlach, Markgrafschaft Badenweiler, Herrschaft Bayern (Extradition) Bräunlingen, Stadtarchiv Breisach, Stadtarchiv Breisgau, Regierungsarchiv Donaueschingen, Amtsrevisorat Elsaß (Extradition) Emmendingen, Domänenamt Freiburg, Bezirksamt Freiburg, Deutsch-Ordens-Kommende Freiburg, Kloster St. Klara Freiburg, Stadtarchiv Hochberg, Markgrafschaft Lörrach, Domänenverwaltung Lupfen-Stühlingen, Landgrafschaft Müllheim, Amtsarchiv Preußen (Extradition) Privatbesitz Rötteln und Sausenberg, Markgrafschaft St. Gallen, Kloster Sickingen, Herrschaft Staufen, Amtsarchiv Vorderösterreich Wolfach, Amtsgericht Württemberg (Extradition)
Mischbestand, angelegt im Provinzialarchiv Freiburg bzw. seit 1840 im Generallandesarchiv aus Urkunden der Archive von Baden-Durlach, Vorderösterreich, Württemberg, Bayern, Preußen und dem Elsaß, der Deutschordenskommende und des Klarissenklosters in Freiburg, der Klöster Alpirsbach und St. Gallen, der Herrschaften Lupfen und Sickingen, der Städte Bräunlingen, Breisach und Freiburg sowie badischer Amts- und Gerichtsregistraturen über Besitz im Breisgau und angrenzender Gebiete. Einreihung der ältesten Urkunden in Bestände C-E und Rödelselekt
Inhalt und Bewertung
Generalia, badische Orte A-Z, nichtbadische Orte A-Z
Vorwort: Der Bestand 21 - Vereinigte Breisgauer Archive - umfasst 8550 Nummern bzw. 57,5 Regalmeter und ist hinsichtlich der in ihm zusammengeführten Provenienzen bunt gemischt. In seinem Kern besteht er aus dem auf den Breisgau bezogenen Urkundenarchiv Vorderösterreichs sowie aus den Urkundenarchiven der badischen Markgrafschaften Hochberg, Rötteln und Sausenberg. Hinzu kommen landschaftlich bezogene Teile der Urkundenarchive der Landgrafschaft Lupfen-Stühlingen, der Deutsch-Ordens-Kommende Freiburg, des Klarissen- Klosters in Freiburg und des Klosters St. Gallen (Ebringen, Norsingen), Urkunden bezüglich der 1806 von Baden erworbenen altwürttembergischen Gebiete im Kinzig- und Gutachtal (Schiltach, Hornberg) und die Urkunden der stattlichen, 1809 von Baden erworbenen Herrschaft Sickingen um Ebnet und Kirchzarten sowie vielerlei sonstige, größere und kleinere Provenienzsplitter. Entsprechend zeitlich gestreckt gelangten alle diese Urkunden ins Generallandesarchiv und seine Vorgängerarchive. 1880 begann Karl Hartfelder mit der Ordnung und Verzeichnung des umfangreichen Bestands, die Reinschrift des Bandrepertoriums war endlich 1909 abgeschlossen. Um die vielen verschiedenen Provenienzen evident zu halten, fügte man schon damals dem Laufregister ein Verzeichnis der Provenienzen hinzu und vermerkte, soweit möglich, bei jeder einzelnen Urkunde deren Herkunft. Die nunmehr mit Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft für den Internetauftritt hergestellte Konversion des handschriftlichen Repertoriums wurde durch Frau Daniela Wabbel mit genormten Ortsdeskriptoren angereichert, die Endredaktion besorgte Kurt Andermann.
Verzeichnis der Provenienzen: Alpirsbach, Kloster Baden-Baden, Markgrafschaft Baden-Durlach, Markgrafschaft Badenweiler, Herrschaft Bayern (Extradition) Bräunlingen, Stadtarchiv Breisach, Stadtarchiv Breisgau, Regierungsarchiv Donaueschingen, Amtsrevisorat Elsaß (Extradition) Emmendingen, Domänenamt Freiburg, Bezirksamt Freiburg, Deutsch-Ordens-Kommende Freiburg, Kloster St. Klara Freiburg, Stadtarchiv Hochberg, Markgrafschaft Lörrach, Domänenverwaltung Lupfen-Stühlingen, Landgrafschaft Müllheim, Amtsarchiv Preußen (Extradition) Privatbesitz Rötteln und Sausenberg, Markgrafschaft St. Gallen, Kloster Sickingen, Herrschaft Staufen, Amtsarchiv Vorderösterreich Wolfach, Amtsgericht Württemberg (Extradition)
8563 Urkunden
Bestand
Inventare des Großherzoglich Badischen General-Landesarchivs, 4. Band, Karlsruhe 1911, S. 171-204; Die Bestände des Generallandesarchivs Karlsruhe, Teil 2, Urkundenbestände, bearb. von Hansmartin Schwarzmaier und Gabriele Wüst, Stuttgart 1996, S. 160-176; Urkundenbuch der Stadt Freiburg im Breisgau, hrsg. von Heinrich Schreiber Bd. 1, 2, Freiburg im Breisgau 1828/1829; Josef Dambacher, Urkunden zur Geschichte der Grafen von Freiburg, in: Zeitschrift für Geschichte des Oberrheins 9 (1858) S.225-256, 323-353, 440-476; 10 (1859) S.96-115, 229-251, 316-338; 11(1860) S.236-254, 375-384, 438-465; 12 (1861) S. 69-101, 228-255, 358-383, 450-464; 13 (1861) S.84-111, 196-228, 325-355, 438-459; 16 (1864) S.90-122, 196-210, 342-372, 453-475; 17 (1865) S.68-85, 194-207, 326-339, 440-455; 18 (1865) 5. 87-110, 193-208, 338-356; 19 (1866) S.74-99, 222-243, 358-384, 455-460; 20 (1867) 5.82-113, 322-353, 456-470; 21 (1868), S.80-96, 194-211, 360-369. - Urkundenbuch der Abtei St. Gallen, Bd. 1-4, Zürich/St. Gallen 1863-1955; Josef Dambacher, Urkundenlese zur Geschichte schwäbischer Klöster 7: Alpirsbach, in: Zeitschrift für Geschichte des Oberrheins 21(1868) S.211-229, 337-353; Karl Hartfelder, Urkunden zur Geschichte des Breisgaus, in: Zeitschrift für Geschichte des Oberrheins 36 (1883) S. 81-123. Friedrich Hefele, Freiburger Urkundenbuch, Freiburg im Breisgau 1940-1957; 0tto Paul Clavadetscher, Chartularium Sangallense, Bd. 35, Sigmaringen 1983-1985; Walter Jaroschka, Das Schicksal der Archivbestände Vorderösterreichs und ihre Uberlieferung in Bayern, in: Vorderösterreich in der frühen Neuzeit, hrsg. von Hans Maier und Volker Press, Sigmaringen 1989, S.395-419.
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
03.04.2025, 11:03 AM CEST
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- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe (Archivtektonik)
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