Johannes Peter Franz Backhuys, Schultheiß, Konrad
Vollständigen Titel anzeigen
K/175
G 1 Grefrath Urkunden und ältere Akten bis 1848 Grefrath Urkunden und ältere Akten bis 1848
Grefrath Urkunden und ältere Akten bis 1848 >> Urkunden
1791 Juli 25
Regest: Johannes Peter Franz Backhuys, Schultheiß, Konrad Budschen und Matthys van die Fenne, Schöffen des Gerichts und der Herrlichkeit Grefrath, bekunden, daß die Eheleute Derck Ranckers und Beelken Schuuren am 21. April durch Henrich Honen aus Kirchenmitteln 300 Klevische Gulden geliehen haben. Das Kapital ist fortan auf Christmeß zu verzinsen, und zwar im laufenden Jahre mit 2 v.H., von 1792 an jedoch mit 3 1/2 v.H. Es kann ein halbes Jahr vor diesem Termin gekündigt werden. Zum Unterpfand für die Schuldsumme und die verfallenen Zinsen setzen die Eheleute 3 Morgen Land, zwischen den Liegenschaften von Jan Muysers, Matthys Görtges und Henrich Schurmes. Ausgefertigt durch B.M. Haffmans, Sekretär.
Or. Pap., ein Bogen.
Urkunden
Backhuys, Johannes Peter Franz
Budschen, Konrad
Fenne van die, Matthys
Ranckers, Derck
Schuuren, Beelken
Honen, Henrich
Muysers, Jan
Görtges, Matthys
Schurmes, Henrich
Haffmans, B.M.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:56 MEZ