Die Herzogin von Kleve, Maria von Burgund, schenkt durch ihren gewählten Momber und Kurator vor dem Richter, den Schöffen und dem Boten von Spellen an das Kartäuserkloster bei Wesel die Vlaem mit Wohnung und Zubehör, grenzend an das "Hospiteils bussche" mit dem Erbteil, gen. "dat bornken dair die lantweer oder ghegrauen is", längs des Weges zum Spycksbergh und längs des Spycks zur Lippe hin mit den Wegen über das Spyck, wie sie es von Derick Amelong, Henricks Sohn, Andries Schymmelpennynck und seine Ehefrau Katheryn, der Tochter Derick Amelongs, gekauft hat, zur Vermehrung des göttlichen Dienstes und der Priester und zu ihrer, des Herzogs Adolphs und ihrer beider älteren Kinder Seelenheil und übergibt zugleich mit dem Transfix alle übrigen zugehörigen Urkunden. Zeugen: Johan Pise, richter ter tyt to Spellen, Wessel to Orck, Maes Scholte to Voirst, Henneken ingen Haue, Henrick an gehen Loe, Scepen tp Spellen ind vour gemeyn Schepen aldair ind Segher Nagel geswaren bade des gerichts to Spellen. Gegeuen op den neisten guedesdagh na des heiligen Sacramentsdaghe.

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
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